Rheinfelden

Ring und Sender für die Jungstörche Zoé und Jérôme

Das Team von Storch Schweiz beringt einen der beiden Rheinfelder Jungstörche. zvg

Das Team von Storch Schweiz beringt einen der beiden Rheinfelder Jungstörche. zvg

Der Flug der Jungstörche Zoé und Jérôme vom Storchennestturm kann dank eines Senders im Internet verfolgt werden.

Nachdem letztes Jahr die Jungen vom Storchennestturm leider nicht überlebten, sieht es dieses Jahr besser aus. Zwei knapp vier Kilogramm wiegende Jungstörche haben die nasskalte Witterung überstanden und wurden nun via Feuerwehr-Drehleiter aus dem Nest geholt – die Alten haben das Geschehen aus sicherer Distanz kritisch beobachtet.

Ziel der Aktion des Natur- und Vogelschutzvereins Rheinfelden war es, die Jungstörche noch vor dem Ausfliegen zu beringen. Zusätzlich wurden die beiden zu Forschungszwecken mit einem sehr leichten Sender ausgerüstet, damit ihr Flug Richtung Süden – und hoffentlich wieder zurück – via GPS und Internet verfolgt werden kann.

Schon vor zwei Jahren war einer der damals drei Jungstörche besendert worden und so konnten seine laufend grösseren Ausflüge in die Umgebung beobachtet werden, ehe er dann plötzlich in grossen Tagesetappen Richtung Frankreich und Spanien weggeflogen ist. Leider ist er in Spanien in einer Stromleitung zu Tode gekommen. Die Verantwortlichen hoffen natürlich, dass dieses Jahr den beiden Jungstörchen, Zoé und Jérôme, mehr Glück beschieden ist.

Spannend wird es sein, zu erfahren, ob die beiden Geschwister zusammen fliegen oder verschiedene Wege wählen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, im Internet auf der Website des Natur- und Vogelschutzvereins Rheinfelden (www.nvvr.ch) die beiden Störche auf ihrem Weg selber zu verfolgen. 

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