Viel Erdreich wurde bewegt und eine riesige Baugrube für die neue Laufenburger Stadthalle ausgehoben. Seit der Grundsteinlegung am 2. März hat sich einiges getan auf der grossen Baustelle zwischen Spital und Badi.

Die Zahlen sind dementsprechend eindrücklich. Die Fläche, wie sie für den Saal vorgesehen ist, beträgt 580 Quadratmeter. Dazu 175 Quadratmeter für das Foyer. Das Platzangebot im Saal: 1120 (350) Stehplätze, 600 (180) Konzertplätze, 300 (90) Bankettplätze (in Klammern die Foyerplätze).

6,4 Millionen Franken bewilligt

Die Ausstattung der Stadthalle, für deren Bau die Stimmberechtigten im Jahr 2010 einen Kredit von 6,4 Millionen Franken bewilligt haben, lässt keine Wünsche offen und beinhaltet eine Tiefgarage mit direktem Zugang zur Halle sowie eine grosszügig dimensionierte Balkonterrasse mit grossflächigen Verglasungen für einen guten Rundblick in einer herrlichen und leicht erhöhten Lage am Rhein.

So kommt man leicht auf die Idee, dass Adrian Kloter vom Architekturbüro BBK aus Basel an der Grundsteinlegung gehörig untertrieben hat, indem er sagte: «Einerseits ist es ein spannendes Gebäude, in dem die verschiedensten Kulturen gepflegt werden sollen. Und andrerseits handelt es sich um eine einfache Halle auf der grünen Wiese - nur mit einem grossen Saal und Foyer sowie den dazugehörenden Nebenräumen. Das Wunschprojekt eines jeden Architekten.»

Belebung für die Stadt

Die Stadthalle Laufenburg soll ein Ort der Belebung werden, wo eine grosse Bandbreite verschiedenster Veranstaltungen möglich sein soll. Die Eröffnung ist für Frühling/Sommer 2013 geplant.