Rheinfelden

«Rheinuferweg extended»: Der Startschuss ist gefallen

Stadtammann Franco Mazzi und Stephan Eglin, Projektleiter Hochbau, machen einen symbolischen Anstrich bei der neuen Passage.

Stadtammann Franco Mazzi und Stephan Eglin, Projektleiter Hochbau, machen einen symbolischen Anstrich bei der neuen Passage.

In Rheinfelden haben am Mittwoch die Bauarbeiten für zwei von drei Projekten des «Rheinuferweg extended» gestartet.

Die Spaten, die für den Start der beiden Projekte «Aufwertung Rheinuferpassage» und «Rundwanderweg Chleigrütgraben» an ein Mäuerchen beim ehemaligen «Hôtel des Salines» gelehnt waren, dienten reiner Symbolik. Den Startschuss für die Realisierung zweier Teilprojekte des «Rheinuferweg extended» gaben Stadtammann Franco Mazzi und Stephan Eglin, Projektleiter Hochbau, indem sie den Boden der Rheinuferpassage mit weissen Pinselstrichen bemalten.

«20 Gemeinden von Bad Bellingen bis Stein realisieren zurzeit Projekte, die mit einer Aufwertung des Rheinufers zusammenhängen», erklärte Franco Mazzi. Mit Vizeammann Walter Jucker und Hans Gloor begrüsste Mazzi zahlreiche Repräsentantinnen und Repräsentanten aus den projektinvolvierten Gemeinden und Firmen sowie Vertreterinnen und Vertreter des «Aggloprogramm Basel» und der «IBA Basel».

Rundwanderweg mit Aussichtspunkt

«Es geht um den Neu- und Ausbau des Wanderwegs über dem Kraftwerk, genannt ‹Rundwanderweg Chleigrütgraben› sowie um die Aufwertung der Passage am Rheinufer beim Parkresort», schilderte Mazzi. Das dritte Projekt, die Aussichtsplattform an der Stelle des früheren Eisenstegs beim «Zähringer/Rheinlust», werde noch bearbeitet.

Der Neu- und Ausbau des Wanderwegs zum Aussichtspunkt über dem Kraftwerk soll im Sommer 2020 eröffnet werden und sei mit 50000 Franken ein günstiges Projekt, sagte Kurt Steck, Oberförster und Projektverantwortlicher des Rundwegs.

Der Weg soll vom Rhein durch die Mündung des «Chleigrütgrabens» führen. «Die ersten 75 Meter gehen entlang der Talsohle und weiter über den bestehenden Maschinenweg nach ungefähr 180 Metern zum Aussichtspunkt, der über dem Kraftwerk gelegen ist», sagte Steck.

Neue Passage mit Licht- und Farbeinsatz

«Der ‹Chleigrütgraben› ist ein trockener Erosionsgraben, der selbst bei Hochwasser kaum Wasser führt», so Steck. Die ganze Wegschlaufe messe knapp zwei Kilometer. Highlight sei der Aussichtspunkt mit einem Panorama auf den Rhein, das Gwild und das neue Flusskraftwerk. Die ursprüngliche Idee einer Feuerstelle habe man in Anbetracht des Wildtierkorridors von kantonaler Bedeutung, der dort durchführt, wieder verworfen.

Im Anschluss präsentierte Stephan Eglin, Projektleiter Hochbau vom Stadtbauamt Rheinfelden, die Aufwertung der Rheinuferwegpassage, die den «alten» Stadtpark mit dem neuen Stadtpark-Ost dem Rhein entlang verbindet. Darüber befinden sich Hotelterrassen. «Ziel sind Sanierungsmassnahmen am Boden, an der Decke und den Stützen», sagte Eglin. «Eine angepasste Lichtführung und bewusste Farbeinsätze an Wänden und Böden erlauben eine Aufwertung der Passage.» Die Kosten belaufen sich auf 150000 Franken. Der Abschluss des Umbaus wird auf Ende Mai datiert.

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