Stadtplanung

Rheinfelden investiert in die Verkehrssicherheit

Strassenausbau im Bereich Saline bis Ortseingang Möhlin hat auch im Sinne von Velofahrern Priorität. ach

Strassenausbau im Bereich Saline bis Ortseingang Möhlin hat auch im Sinne von Velofahrern Priorität. ach

Rheinfelden geht davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren bis zu 588 Millionen Franken in Bauprojekte fliessen. Stadtammann Franco Mazzi hofft jetzt auf «viele Anregungen» zur Verkehrsplanung.

Zur Zukunftsplanung der Stadt gehören grundsätzlich auch Investitionen im Verkehrssektor. Das verdeutlichte Stadtammann Franco Mazzi vor fast siebzig Mitgliedern des Gewerbevereins, der am Montagabend den Reigen seiner diesjährigen Info-Veranstaltungen im Parkhotel eröffnete. Die Moderation hatte Vorstandsmitglied Roger Brogli übernommen.

Präsident Fritz Gloor kündigte an, dass sich der Gewerbeverein zum kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) noch im Rahmen der bis 20. März dauernden Anhörungsphase äussern und Anregungen einbringen werde. Gleichzeitig appellierte er an die Vereinsmitglieder, in den nächsten Tagen noch «Eingaben an den Vorstand» zu machen, um dann ein Paket schnüren zu können.

Mit Blick auf «grosse Projekte» nannte Stadtammann Mazzi vorderhand den KGV und dessen Zielsetzungen: Verkehr vermeiden durch Förderung des öV sowie Optimierung des Netzes für Fussgänger und Velofahrer. Der KGV müsse auch aufzeigen, wie der «motorisierte Individualverkehr» auf übergeordnete Strassen gelenkt werden kann. Er wünsche sich «viele Anregungen».

Auch das Teilstück soll saniert werden

Nach dem geglückten Neubau der NK495 als «Industriezubringer» nach Möhlin hielt es Stadtammann Mazzi für wichtig, nun auch das Teilstück zwischen dem Anschluss der ehemaligen Waldstrasse vorbei an der Saline bis zum Ortseingang Möhlin zu sanieren. «Ein wichtiges Projekt, auch im Sinne der Velofahrer», meinte Mazzi und erwähnte den zusätzlich geplanten Bau eines Velowegs, damit die Radler nicht mehr allzu nahe dem ständig steigenden Lastwagenverkehr auf dieser Route ausgesetzt seien. «Der Regierungsrat hat das Projekt am 22.Dezember 2010 genehmigt, diesen Sommer könnte Baubeginn sein», bestätigte Mazzi.

Das so genannte Betriebs- und Gestaltungskonzept für den Bereich zwischen Schützenmatt-Schulhaus und Kohlplatzkreuzung, also die innerörtliche Kantonsstrasse, erkannte er ebenfalls als wichtig für das künftige Erscheinungsbild der Stadt. Zumal die Strassensanierung in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton angegangen werden kann. «Das hat uns stark beschäftigt», bekannte der Stadtammann und ging davon aus, dass diesen Juni an der Gemeindeversammlung der notwendige Kredit beantragt wird und dann die öffentliche Planauflage im Herbst erfolgen könnte. Die Kreuzungspunkte Coop und «Ochsen» seien «Schlüsselpunkte» in dem Projekt. Für diesen Teilabschnitt prognostizierte er einen Baubeginn im Jahr 2012.

Grundsätzlich hielt Mazzi fest, dass der Gemeinderat mit dem KGV das Ziel verfolge, den Autoverkehr im Stadtbereich auf ein «tieferes Geschwindigkeitsniveau» zu bringen, was mehr Sicherheit bringe.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1