Rheinfelden
Rhein-Parking AG hat ihre Budgeterwartungen massiv übertroffen

Die Rhein-Parking AG nimmt 35 000 Franken mehr ein als kalkuliert. Die Synergien mit dem Parkhaus der Fritz Brunner-Anlage AG machen sich bemerkbar.

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Das Rhein-Parking mit dem Anbau der Fritz Brunner-Anlage umfasst gesamthaft 294 Parkplätze für Personenwagen.

Das Rhein-Parking mit dem Anbau der Fritz Brunner-Anlage umfasst gesamthaft 294 Parkplätze für Personenwagen.

Aargauer Zeitung

Mit einem Gewinn in Höhe von 92 267 Franken (Vorjahr 80 421 Franken) schliesst das Geschäftsjahr 2015 für die Rhein-Parking AG besser ab, als kalkuliert wurde. Beim Budget wurde mit einem Gewinn von 57 000 Franken gerechnet. Das Jahresergebnis ist dabei geprägt von Gebühren- und Mieterträgen, die weit über den Budgeterwartungen liegen. Die Synergien mit dem Parkhaus der Fritz Brunner-Anlage AG machen sich spürbar und tragen zu diesem guten Jahresergebnis massgeblich bei. Das Rhein-Parking mit dem Anbau der Fritz Brunner-Anlage umfasst gesamthaft 294 Parkplätze für Personenwagen.
Der Betriebsertrag von 625 394 Franken liegt deutlich über dem Budget (572 000 Franken). Die Gebühren der Kurzparkierer belaufen sich auf 232 818 Franken. Die Erträge aus Parkkartenvermietung erreichen eine Höhe von 276 784 Franken.

Hohe Kosten durch Vandalismus

Die Betriebs- und Verwaltungskosten betragen 193 771 Franken (Budget 185 000 Franken). Insbesondere der intensive Unterhalt bei den Parkuhren und Parkschranken führen zu diesem Mehraufwand. Dabei ist unerfreulich, dass Vandalismus und Fehlmanipulationen hohe Kosten für die Reparaturen der Ticketautomaten zur Folge haben. Der Personalaufwand beläuft sich auf 93 763 Franken.

Dividende von 30 Franken

Der Verwaltungsrat der RheinParking AG hat vom Rechnungsabschluss 2015 erfreut Kenntnis genommen. Die Generalversammlung hat die Ausschüttung einer Dividende von 30 Franken pro Aktie (Vorjahr 20 Franken) genehmigt.

Bei Rhein-Parking gelten die Regelungen der Schweizerischen Strassenverkehrsgesetzgebung. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass im Parkhaus Fahrzeuge ohne Kontrollschilder abgestellt werden. Gemeinsam mit der Regionalpolizei wurden die Fahrzeughalter abgemahnt, sodass sich die Situation mittlerweile verbessert hat. Die Installation und Inbetriebnahme einer Ladestation für Elektrofahrzeuge wurde geprüft. Aufgrund der hohen Investitionskosten muss im Moment von einer derartigen Anlage abgesehen werden. Sollte sich das Interesse weiter akzentuieren, wird sich der Verwaltungsrat zum gegebenen Zeitpunkt mit dem Thema wieder befassen. (AZ)

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