Standort

Rega-Basis wird Schupfart mindestens bis Ende Jahr beschäftigen

Die Rega prüft derzeit Alternativen für die Basis in Basel. Archiv

Die Rega prüft derzeit Alternativen für die Basis in Basel. Archiv

Ob Schupfart als Ersatz für die Rega-Basis in Basel infrage kommt, ist noch offen. Derzeit läuft eine Machbarkeitsstudie. Vom Resultat wird einiges abhängen.

Mit einigem (medialen) Getöse wurde im April durch die az publik: Die Rega prüft für ihre Basis in Basel Alternativen – und kreist dabei unter anderem über dem Flugplatz Schupfart. Der Hintergrund der Flugbewegungen: Das Baurecht für die Rega-Basis in Basel läuft in wenigen Jahren aus.

Deshalb prüft die Rega derzeit das «Wie weiter». Zur Diskussion steht dabei eine Verlängerung des Baurechts ebenso wie ein Neubau in Basel – oder eben eine Verlegung an einen neuen Standort.

Entschieden ist laut Karin Hörhager, Leiterin Information und Medien, noch nichts. Alle Optionen sind nach wie vor im Rennen – auch die Variante Schupfart. Für den Flugplatz Schupfart wird aktuell eine Machbarkeitsstudie durchgeführt.

Sie wird grundlegende Fragen klären wie: Ist der Standort operationell überhaupt sinnvoll? Könnte er aus luftrechtlicher und planerischer Sicht bewilligt werden? Oder: Eignet er sich meteorologisch überhaupt? «Die Rega hat in den vergangenen Jahren zahlreiche solcher Machbarkeitsstudien durchgeführt», heisst es in einem Schreiben, das Mitte Juni an alle Anwohner des Flugplatzes ging.

Ergebnisse nicht vor Ende Jahr

Vom Resultat der Studie hängt ab, ob die Rega die «Option Schupfart» überhaupt weiterverfolgt und allenfalls ein konkretes Projekt ausarbeitet oder nicht. Mit Ergebnissen rechnet Hörhager «nicht vor Ende Jahr».

«Derzeit gibt es kein formelles Verfahren», betont Hörhager. Sollte die Rega indes zum Schluss kommen, dass der Standort sinnvoll wäre, «so wird sie den Dialog mit den zuständigen Behörden und Gremien sowie mit der breiten Öffentlichkeit suchen», heisst es in der Information an die Anwohner weiter.

Man würde alle Stellen und Betroffenen «selbstverständlich umgehend» informieren, wenn verbindliche Schritte eingeleitet würden. «Derzeit ist es hier aber zu früh, da über die Tatsache hinaus, dass erste Abklärungen getroffen werden, keinerlei relevanten Informationen vorliegen.» Mit anderen Worten: Die Rega setzt frühestens im nächsten Jahr zur Landung an. Wenn überhaupt.

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