Eiken
Raiffeisenbank Eiken: gutes Geschäftsjahr für die Jubilarin

Die Raiffeisenbank Eiken wurde am 23. März 1933 gegründet. Sie gehört damit zu den ersten Raiffeisenbanken, die in der Schweiz gegründet wurde. Die 80. Generalversammlung konnte auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.

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Verwaltungsratspräsident Erwin Schwarb. zvg

Verwaltungsratspräsident Erwin Schwarb. zvg

Vergangenen Freitag hat die Raiffeisenbank Eiken ihre Genossenschafterinnen und Genossenschafter zur 80. Generalversammlung in die Sporthalle Lindenboden eingeladen.

Rund 500 interessierte Mitglieder sind erschienen. Sie interessierten sich für die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres und liessen sich kulinarisch und musikalisch verwöhnen.

Den Auftakt machte die Musikgesellschaft Schupfart mit dem «Eiker Marsch». Verwaltungsratspräsident Erwin Schwarb erwähnte in seinem Bericht ein solides Ergebnis, welches die Raiffeisenbank Eiken in einem anspruchsvollen Marktumfeld erwirtschaftet hat.

Mit der erreichten Kernkapitalquote von 217 Prozent kann die Bank bereits heute die neuen Eigenkapitalanforderungen erfüllen.

Die Kapitalmärkte haben sich zwar im letzten Jahr etwas beruhigt, doch die Schuldenkrise, die tiefen Zinsen und der starke Franken werden auch im neuen Jahr die Bank vor zusätzliche Herausforderungen stellen.

Fusion wird geprüft

Schwarb ging im zweiten Teil seines Referats auf die beabsichtigte Überprüfung einer Fusion der beiden benachbarten Raiffeisenbank Eiken und Regio Frick ein.

Der Verwaltungsrat will damit die Organisation der Bank dem Strukturwandel im Bankenbereich anpassen und die Chance einer verbesserten Marktbearbeitung im Wirtschaftsraum nutzen.

Dabei bleibt die gewohnte Kundennähe der Raiffeisenbank nach wie vor erhalten. Im Spätherbst 2013 sind für die Genossenschafter Infoveranstaltungen zu den Fusionsabklärungen geplant. Eine allfällige Abstimmung ist auf die nächstjährige Generalversammlung vorgesehen.

Die detaillierten Geschäftszahlen präsentierte Thomas Mahrer, Vorsitzender der Bankleitung ad interim. In einem hart umkämpften Hypothekarmarkt stiegen die Gesamtausleihungen um 0,5 Prozent auf 275 Mio.

Nach hohen Zuwachsraten in den Vorjahren lag der Fokus klar auf Qualität und Sicherheit. Bei den Kundengeldern musste eine Reduktion um 3 Millionen verzeichnet werden.

Bilanzsumme stagniert

Die Bilanzsumme stagnierte gegenüber dem Vorjahr bei 309 Millionen Franken. Der Bruttogewinn wurde um über 17 Prozent auf 2.4 Millionen Franken gesteigert.

Dies sei insbesondere einem konsequenten Kostenmanagement zuzuschreiben. Der Geschäftsaufwand konnte, auch dank Einsparungen im personellen Bereich, um über 11 Prozent auf 2,9 Millionen Franken reduziert werden.

Nach dem offiziellen Teil offerierte die Raiffeisenbank allen Anwesenden ein währschaftes Nachtessen, aus der bewährten Küche von Peter Jegge vom «Rössli» in Eiken.

Moderator Daniel Heutschi, Mitglied der Bankleitung, präsentierte im folgenden Unterhaltungsteil die Sissler Band «Downtown Group», welche mit fetzigen Songs auftrat.

Viele Gäste liessen sich zum Mitsingen, Mitklatschen und sogar zum Tanzen animieren, sodass in der Halle eine ausgelassene Stimmung herrschte. (AZ)

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