Eiken

Raiffeisen-Fusion wird trotz Widerstand klar abgesegnet

Erwin Schwarb, letzter Verwaltungsratspräsident von Raiffeisen Eiken, ist designierter Verwaltungsratspräsident der zur Raiffeisen Regio Frick fusionierten Bank.

Erwin Schwarb, letzter Verwaltungsratspräsident von Raiffeisen Eiken, ist designierter Verwaltungsratspräsident der zur Raiffeisen Regio Frick fusionierten Bank.

Die Genossenschafter der Raiffeisenbank Eiken haben der Fusion mit der Raiffeisenbank Regio Frick zugestimmt. 432 Genossenschafterinnen und Genossenschafter stimmten mit Ja, 93 mit Nein.

Die Fusion mit der Raiffeisenbank Regio Frick war aus Eiker Sicht nicht unbestritten. Der Entscheid fiel dennoch relativ klar aus: 432 Genossenschafterinnen und Genossenschafter stimmten mit Ja, 93 mit Nein. Die erforderliche Zweidrittelmehrheit von 350 Stimmen wurde somit überschritten.

Trotz eines sehr erfreulichen und ertragreichen Geschäftsjahrs sei die Raiffeisenbank Eiken nicht stark genug für den Alleingang, sagte Erwin Schwarb, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Eiken. «Um die Herausforderungen kostengünstig bewältigen zu können, braucht es eine bestimmte Grösse.»

«Für Kunden ändert sich nichts»

Im künftigen Einzugsgebiet von 26 000 Einwohnern gebe es eine Grossbank, jedoch sieben Raiffeisen-Geschäftsstellen, erklärte Schwarb. Mit der Fusion erhöhe sich die Bilanzsumme auf 1,1 Milliarden Franken, die Mitarbeiterzahl auf 54 und die Zahl der Genossenschafter auf über 11 600.

Schwarb versprach, dass es keine Kündigungen, keine Schliessungen der Geschäftsstellen und keine Reduktion der Öffnungszeiten geben werde. Die heutige Raiffeisenbank Eiken wird im siebenköpfigen Verwaltungsrat mit drei Mitgliedern vertreten sein: Erwin Schwarb, Oscar Elias und Renate Suter. Schwarb ist zudem als neuer Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Regio Frick für den abtretenden Sepp Fricker vorgesehen. In der vierköpfigen Bankleitung ist Eiken mit Daniel Heutschi und Thomas Mahrer dabei.

«In Eiken ändert sich für den Kunden nichts, die heutigen Dienstleistungen bleiben erhalten», versicherte Schwarb. Die Diskussion erschöpfte sich mit bloss zwei Voten. Stefan Grunder bezeichnete die Fusion als «Mehrwert für Eiken». Annemarie Schweizer bezeichnete Wachstum und Profit nicht als erstes Gebot. Es bestehe kein Grund, um das Erbe, die Dorfbank, zu veräussern. Mit 17,7 Prozent Nein-Stimmen durfte Schweizer einen Achtungserfolg für sich verbuchen.

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