Herznach

Projekt «Zurück in den Stollen» erhält Swisslos-Beitrag

Der Kanton unterstützt das Projekt «Zurück in den Stollen».

Der Kanton unterstützt das Projekt «Zurück in den Stollen».

Der Regierungsrat hat ein überarbeitetes Gesuch des Vereins Eisen und Bergwerke (VEB) für die Dokumentation der Geschichte des ehemaligen Bergwerks Herznach und dessen Erhaltung als Industriezeuge genehmigt.

Mit einem Beitrag von 143 000 Franken aus dem Swisslos-Fonds unterstützt der Kanton die erste Etappe des Projekts «Zurück in den Stollen».

Der Vorstand des Vereins Eisen und Bergwerke (VEB) ist über die Zusage des Regierungsrates natürlich hoch erfreut. Dank diesem Beitrag konnte das Spendenbarometer an der Hauptstrasse in Herznach auf 300000 Franken hochgefahren werden. Die Finanzierung von Ausführungsplanung und die anschliessende Realisierung der ersten Etappe des Projekts «Zurück in den Stollen» sind somit gesichert und können in Angriff genommen werden.

Ausstellung der Ammoniten

Anlässlich der VEB-Vereinsversammlung vom 10. März werden der Vorstand und die Arbeitsgruppe «Zurück in den Stollen» die Vereinsmitglieder über die erste Projektetappe detailliert informieren und deren Zustimmung zur Umsetzung, welche durch den Beitrag aus Aarau definitiv möglich wird, beantragen.

Im Anschluss wird die breite Öffentlichkeit an einer für jedermann zugänglichen Informationsveranstaltung über die Projektdetails informiert werden. Dies voraussichtlich Anfang April.

Die Aufteilung des Projektes in zwei Etappen ist vor allem das Resultat einer intensiven Diskussion mit der Abteilung Kultur des Departements Bildung, Kultur und Sport. Dass nun zuerst eine erweiterte Ausstellung der Ammoniten und deren Geschichte sowie ein Vorführraum für themenbezogene Dokumente in Bild und Ton realisiert werden sollen, ermöglicht es dem Verein, den öffentlichen Besucherbetrieb in kleinerem Umfang zu planen und umzusetzen. Damit wird auch den beschränkten personellen Ressourcen des Vereins Rechnung getragen.

Stollen muss noch warten

Natürlich bleibt es weiterhin das Ziel des Vereins, baldmöglichst auch einen Teil des Stollens zu öffnen. Dies nun aber in einem zweiten Schritt, wenn die notwendigen Strukturen aufgebaut sind und Erfahrungen gesammelt wurden. Der Verein legt Wert auf die Feststellung, dass Spenden von Privatpersonen erst dann eingesetzt werden, wenn das eigentliche Projektziel realisiert werden kann.

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