Frick
Pro Infirmis verstärkt ihr Engagement in Frick

Eine neue Geschäftsstelle für Hilfe suchende Mitmenschen entspricht einem Bedürfnis im oberen Fricktal.

Werner Hostettler
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Team Fricktal verstärkt: Dorothea Schmid, Sozialarbeiterin, Max Hurter, Leiter Rheinfelden, Daniela Birri, Administration, Anna Geissberger, Sozialarbeiterin und John Steggerda, Geschäftsleiter Kanton (v.r.).

Team Fricktal verstärkt: Dorothea Schmid, Sozialarbeiterin, Max Hurter, Leiter Rheinfelden, Daniela Birri, Administration, Anna Geissberger, Sozialarbeiterin und John Steggerda, Geschäftsleiter Kanton (v.r.).

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Bisher mussten Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischer Behinderung und deren Angehörige für eine vermittelnde Beratung oder auch Unterstützung nach Rheinfelden, was insbesondere für auf Hilfe angewiesene Personen aus dem Oberen Fricktal der längeren Anfahrt wegen mit Problemen verbunden war. Nun bietet sich solchen Menschen die Möglichkeit, nicht mehr ins untere Fricktal fahren zu müssen, sondern ihre Probleme in Frick vorbringen zu können.

Nach einer schon vor Monaten begonnenen Suche nach einer geeigneten Lokalität hat sich nun insofern eine von der Pro Infirmis als ideal bezeichnete Lösung ergeben, indem sie sich bei der Regionalstelle Fricktal des Schweizerischen Roten Kreuzes Aargau an der Hauptstrasse 69 in Frick einmieten konnte. Zum offiziellen Eröffnungsapéro konnte Max Hurter, Leiter des Hauptsitzes Fricktal in Rheinfelden, Delegationen der verschiedensten Organisationen, Fachstellen und des Gesundheitswesens sowie der Gemeinden Frick und Oeschgen begrüssen.

Was ihn besonders freute: «Wir sind auf alle Fachstellen angewiesen und es bedarf der Unterstützung und des Fachwissens aller involvierten Stellen. Die Zusammenarbeit mit allen anderen Organisationen und Fachstellen ist denn auch äusserst wichtig und in diesem Sinne soll unser Eröffnungsapéro auch als Appetitanreger für ein Miteinander dienen.» Mit der Eröffnung der Aussenstelle Frick komme die Pro Infirmis näher zu den Hilfe suchenden Mitmenschen: «Wir haben gerade in letzter Zeit vermehrt festgestellt, welch grosses und echtes Bedürfnis nach einer solchen Nähe vorhanden ist.» In Frick wird Dorothea Schmid, Sozialarbeiterin, vorerst einmal jeden Mittwoch anwesend sein. Termine für die übrigen Tage sind direkt mit dem Hauptsitz Fricktal (Telefon 061 836 95 95) zu vereinbaren.

Enge Zusammenarbeit

Die Grüsse der Pro Infirmis Aargau überbrachte John Steggerda, kantonaler Geschäftsleiter: «Die Nähe zu auf Unterstützung angewiesene Mitmenschen darf als vorbildlich bezeichnet werden. Zudem ist es für die Pro Infirmis im Fricktal auch beruhigend zu wissen, dass sie so viele verschiedene Partner an ihrer Seite hat.» Pro Infirmis arbeitet denn auch eng mit anderen Organisationen des Behindertenwesens zusammen. Sie unterstützt die Hilfe zur Selbsthilfe und ihre Dienstleistungen richten sich nach den Bedürfnissen der Betroffenen und deren Angehörigen; zudem werden die Bedürfnisse laufend überprüft und weiterentwickelt.

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