Rheinfelden
Primarschüler beidseits des Rheins zeigen, wo es lang geht

Wo gibt es die schönsten Spielplätze? Wo kann man am besten Drachen steigen lassen und wo stehen die grössten Kletterbäume? Diese und andere Fragen beantworten Kinder aus beiden Rheinfelden anhand eines eigen erstellten Kinderstadtplans.

Sandra Bös
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Auf Streifzug: Diesen Primarschülern gefällt die Skateanlage auf dem Schützenmatt-Schulareal.

Auf Streifzug: Diesen Primarschülern gefällt die Skateanlage auf dem Schützenmatt-Schulareal.

Das Beratungszentrum für kommunale Kinder- und Jugend-, Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung (Kobra) und Liliane Regitz vom Verein schjkk erarbeiten derzeit gemeinsam mit allen Primarklassen aus den beiden Rheinfelden (Schweiz und Deutschland) einen Stadtplan, der auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt ist

Für dieses Projekt geht Frank Awender vom Beratungszentrum Kobra zwei Wochen lang fast täglich mit einer Klasse aus einer Rheinfelder Primarschule auf Streifzug und lässt sich von den Kindern ihre Lieblingsplätze zeigen.

«Die Streifzüge mit den Schülern machen mir grossen Spass. Die meisten Klassen ziehen auch gut mit, bei manchen kommt man sogar fast nicht mehr nach, weil sie einem am liebsten alle Plätze gleichzeitig zeigen möchten», erzählt Frank Awender lachend.

Auf dem fertigen Stadtplan werden alle Orte eingezeichnet , an denen sich die Kinder gerne aufhalten: Spielplätze, Skateanlagen, grosse Wiesen, Sportplätze, Rodelberge und vieles mehr.

Doch nicht nur die Orte, die den Schülern gefallen, sind auf dem Plan gekennzeichnet. Auch Plätze, die sie als gefährlich empfinden, wie zum Beispiel stark befahre Strassenübergänge, werden auf dem in Entstehung begriffenen Stadtplans zu finden sein.

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