Saline Riburg

Prickelnde Grossübung der Feuerwehren aus Rheinfelden und Möhlin

Die Saline Riburg bot am Freitagabend ein attraktives Übungsobjekt für die zwei Feuerwehren Rheinfelden und Möhlin, die eine enge Zusammenarbeit praktizieren und auf Ernstfälle gut vorbereitet sein wollen.

Die Ausgangslage war ein Feuer im stählernen Abfüllturm zwischen den riesigen Salzlagern Saldome 1 und 2, die aus Holzkonstruktionen bestehen. Einerseits galt es, ein Übergreifen der Flammen darauf zu verhindern, andererseits mussten Verletzte aus dem Turm gerettet werden, unter dem noch ein mit Benzin gefüllter Tankwagen parkierte, was natürlich erschwerend beim Löscheinsatz hinzu kam, da Explosionsgefahr herrschte. Dass die Autodrehleiter der Rheinfelder in vorderster Front stand, war selbstverständlich.

Auf dem Areal gibt es drei Hydranten. Dass im Ernstfall ausreichend Löschwasser gezapft werden kann, verdeutlichte diese Übung. Notfalls hätte auch eine Versorgungsleitung in Richtung Rhein verlegt werden müssen, wobei man allerdings eine grössere Distanz hätte überwinden müssen.

Bei gleichzeitigen Löschaktionen galt die Hauptsorge zunächst der Menschenrettung. In der Saline Riburg arbeiten tagsüber rund 25 Personen, nachts leisten etwa fünf ihren Bereitschaftsdienst. Wie wichtig es ist, dass Einsatzkräfte auch über Planunterlagen für solch ein grosses Industrieareal verfügen, wurde im Laufe der Übung unter der Gesamtleitung von Richard Urich ebenfalls deutlich.

An der Manöverkritik gab es durchweg Lob für die Feuerwehrleute, die jede Menge Schlauchmaterial benötigten, sich um Verkehrsregelung mitsamt Absperrungen kümmerten und auch das Meldesystem in Richtung Einsatzleitung testeten. Grundsätzlich wurde allen mit auf den Weg gegeben, im Ernstfall stets an die eigene Sicherheit zu denken und auch in hektischen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren.

Meistgesehen

Artboard 1