Oeschgen

Polizei bringt kleinen Ausreisser zurück

Polizeichef Werner Bertschi brachte «Chase» wieder unversehrt seinen Besitzern zurück.

Polizeichef Werner Bertschi brachte «Chase» wieder unversehrt seinen Besitzern zurück.

Ein Oeschger Kater fährt gerne als blinder Passagier im Velo-Anhänger mit – Regionalpolizei betont Wichtigkeit, Katzen chippen zu lassen.

Als die Polizei Oberes Fricktal mit «Chase» im Arm vor der Türe einer Oeschger Familie stand, war bei dieser die Freude gross. Zuvor hatte der junge Kater Reissaus genommen. Am Sonntagvormittag hatten Passanten bei der Coop-Tankstelle an der Hauptstrasse in Frick bemerkt, wie ihnen der flauschige Vierbeiner mit den gelben Knopfaugen hinterherspazierte. Sie verständigten die Notrufzentrale.

Nach wenige Minuten traf die Polizeipatrouille ein und nahm den zutraulichen Kater entgegen. «Da der Kater gechippt war, konnten wir feststellen, dass es sich bei dem Ausreisser, um ‹Chase› handelt und ihn so seiner BesitzerFamilie übergeben», sagt Polizeichef Werner Bertschi.

«Chase» bevorzuge es, sich bei seinen Entdeckungsreisen chauffieren zu lassen. «Die Besitzer erzählten uns, dass der Kater hierfür gerne in VeloAnhänger springt», sagt Bertschi. Dementsprechend sollten sich Velofahrer mit Anhängern aus Oeschgen, bevor sie losfahren, vergewissern, dass sie keinen blinden Passagier an Bord haben.

Bertschi sagt, dass es aus zwei Gründen wichtig sei, seine Katze chippen zu lassen. Erstens – wie im vorliegenden Fall –, um sie dem Besitzer wieder aushändigen zu können. Zweitens, um den Besitzer informieren zu können, falls die Katze an- oder überfahren worden sei. «So haben die Besitzer dann wenigstens Gewissheit», sagt Bertschi. (dka)

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