Der Fricktal Regio Planungsverband bezieht zur Windkraftanlage Burg eine kritische Stellung. Zum Projekt, das vorsieht, fünf Windräder auf dem Gebiet der Gemeinden Oberhof und Kienberg zu errichten, schreibt der Planungsverband in einer Mitteilung: «Dieser Eingriff in die Landschaft ist grundsätzlich unerwünscht.» Trotzdem akzeptiert der Fricktal Regio Planungsverband, dass vor dem Hintergrund der Energiewende im Gebiet Burg eine Windkraftanlage erstellt werden kann.

Als regionaler Planungsverband sei Fricktal Regio dazu verpflichtet, die Änderungen der Nutzungspläne auf ihre regionalen Auswirkungen und auf die Berücksichtigung regionaler Vorgaben hin zu prüfen. «Wir sind uns der Schönheit der Fricktaler Landschaft und ihrem touristischen Wert bewusst», schreibt der Planungsverband. Daher habe man sich auch in den zukunftsweisenden Planungsinstrumenten der letzten Jahre immer wieder für eine unversehrte Landschaft und gegen die Windkraft ausgesprochen.

Gemäss des Planungsverbandes ist auch zu akzeptieren, dass mit der vom Bundesrat beschlossenen Energiewende die Windenergie einen neuen Stellenwert bekommen hat. Der Planungsverband bleibt jedoch bei seiner skeptischen Haltung und hält fest, «dass die Anlage Burg neben der geplanten Anlage in Zeiningen die einzige der Region bleiben muss». Weiter erwartet der Planungsverband, dass im Rahmen der Projektierung und auch beim Bau immer die maximale Rücksichtnahme auf Natur, Landschaft und die in der Region lebende Gesellschaft im Vordergrund steht. (az)