Frick
Pariser Boygroup erobert Fricker Schüler-Herzen

«Coole Schule» bot in der Oberstufen-Aula in Frick eine Französischstunde der anderen Art. «3nity», singende Drillinge aus Paris, boten den Jugendlichen eine «coole» Französisch-Lektion.

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Die «3nity»-Brüder entzückten das jugendliche Publikum in der Aula der Oberstufe Frick.

Die «3nity»-Brüder entzückten das jugendliche Publikum in der Aula der Oberstufe Frick.

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In der Aula der Fricker Oberstufe im Ebnet herrschte für einmal eine Stimmung wie an einer Casting-Show: «3nity», singende Drillinge aus Paris, boten den Jugendlichen eine «coole» Französisch-Lektion. Mit ihrem Soft-Song «le coeur des hommes» sangen sich die braungebrannten Pop-Sternchen vor allem in die Herzen ihres weiblichen Publikums.

Das Schweizer Projekt «Coole Schule» bietet Schülerinnen und Schülern der Oberstufe eine spezielle, kreative Fremdsprachlektion mit Musicacts. Statt einer üblichen Sprachunterrichtsstunde in Französisch oder Englisch besucht eine Sängerin oder Band Real-, Sekundar- und Bezirksschulen in der Deutschschweiz. In den vergangenen fünf Jahren haben schon mehr als 35'000 Schülerinnen und Schüler in der Schweiz eine solche Schulstunde geniessen dürfen.

Diesen Spätsommer war in Frick das Fach Französisch an der Reihe. Romain, Sylvain und Vincent heissen die Drillinge von «3nity», die bereits zum zweiten Mal einen Monat lang durch Schweizer Sekundarschulstuben touren. Die schon etwas in die Jahre gekommene Boygroup performte zwei ihrer selbst komponierten Songs, die bei den Fricker Teenagern gut ankamen. Den Jungs aus Paris gelang es, das vorerst eher nüchterne Publikum bis zum Ende der Lektion zu begeistern. Der Autogrammtisch wurde nach der Show regelrecht gestürmt.

Die charmanten Drillinge sorgten auch für motivierenden Unterricht. Ein Wettbewerb mit einem Lückentext zum Song «le coeur des hommes» spornte zum Mitdenken an und die Fragerunde im zweiten Teil forderte von den Jugendlichen Konversation «en français». Sie durften die Schülerinnen und Schüler allerlei fragen, aber natürlich auf Französisch. Dass dafür niemand perfekt sein muss, demonstrierten die «3nity»-Brüder, indem sie mit Hilfe der Schüler einige Worte auf Deutsch zu sprechen versuchten. Damit bewiesen sie, dass Fremdsprachen anwenden - wenn auch nicht 100prozentig perfekt - funktioniert, cool ist und Freude macht. (mgt)