Seine Nachfolgerin im Amt, Sibylle Lüthi, die erstmals die Wintergmeind leitete und souverän bewältigte, attestierte Heller «viel Ideenreichtum, Durchsetzungsvermögen und soziales Bewusstsein. Sie lobte insbesondere die «vielfältigen Kontakte» zu den Kantonen Aargau und Basellandschaft sowie generell zu Politik und Industrie. «Du hast aber auch immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bevölkerung gehabt, hast dich nie hinter Gesetzen versteckt.»

Gemeindepräsidentin Lüthi erwähnte eine «prosperierende Zeit» während Hellers Amtszeit, der «voller Energie und Enthusiasmus» seine Aufgaben erledigt und in vielen Kreisen «grosses Vertrauen» geschaffen habe.

In seiner Abschiedsrede skizzierte Max Heller prägende Stationen in der Dorfentwicklung, wo Bevölkerungswachstum dank bestehender Werke wie Roche oder DSM und Neuansiedlungen zustande kamen. Hinweise auf persönliche Probleme sparte er nicht aus: Anonyme Briefe, Bedrohung, Erpressung. «Mich hat auch vieles geärgert», bekannte Max Heller.

Schlussendlich bekannte er freudestrahlend: «Ich bin stolz auf das tolle Team in Kaiseraugst.» Damit dankte er vielen Wegbegleitern. Und an die Adresse des Gemeinderats gerichtet räumte er ein: «Es gibt noch viel zu tun, da kann man auch eventuelle Fehler aus der Vergangenheit korrigieren.»