Magden

Nutzungsplanung mit mehr als 130 Eingaben beim Mitwirkungsverfahren

Die revidierte Magdener Nutzungsplanung sieht die teilweise Überbauung dieser grossen Landfläche bei der christkatholischen Kirche vor. - Foto: chr

Die revidierte Magdener Nutzungsplanung sieht die teilweise Überbauung dieser grossen Landfläche bei der christkatholischen Kirche vor. - Foto: chr

Die Bevölkerung in Magden interessiert sich für die Ortsplanung, denn mehr als 130 Eingaben wurden während des Mitwirkungsverfahrens bei der Nutzungsplanung eingereicht. Die Auswertung wird rund zwei Monate dauern.

«Sowohl die Gemeindebehörde als auch die Verwaltung sind positiv überrascht, dass sich viele Einwohnerinnen und Einwohner Zeit genommen haben, um sich mit der revidierten Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland auseinanderzusetzen. Denn es sind im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens, das bis zum 23. November gedauert hat, über 130 Eingaben eingetroffen», hielt Gemeindeschreiber Michael Widmer auf Anfrage der Aargauer Zeitung fest.

Detaillierte Angaben konnte der Gemeindeschreiber noch keine machen, da die Eingaben zuerst gesichtet werden müssen. Ganz bestimmt hat es unter den mehr als 130 Eingaben auch jene von Anwohnern der Kirchenwiese, die sich gegen deren teilweise Einzonung und somit Überbauung wehren. Denn ob die grosse freie Fläche nördlich der christkatholischen Kirche in Magden weiterhin landwirtschaftlich genutzt oder teilweise überbaut werden soll, darüber scheiden sich die Geister.

Ortsplanung in die Jahre gekommen

Die Magdener Nutzungsplanung wurde überprüft und sie soll nötigenfalls angepasst werden, wo sich die Verhältnisse erheblich geändert oder die Planungsinstrumente ihren Planungshorizont bereits überschritten haben. Und das trifft für den grössten Teil der Ortsplanung zu, die inzwischen in die Jahre gekommen ist. Denn die Beschluss- und Genehmigungsdaten der Nutzungsplanung der Gemeinde Magden ergeben sich wie folgt: Nutzungsplanung Siedlung mit Bauzonenplan und Bauordnung vom 13. März 1997 wurden am 12. Januar 1999 genehmigt. Zwei Teiländerungen vom 10. Dezember 2004 wurden am 2. März 2005 verabschiedet. Die vom 11. Dezember 1987 stammende Nutzungsplanung Kulturland und die Nutzungsordnung wurden am 23. Juni 1992 verabschiedet. Zudem sind drei Teiländerungen vom 13. März 1997 seit dem 12. Januar 1999 in Kraft. Das heisst, die Magdener Kulturlandplanung ist bereits heute über 20-jährig. Und bis zum erwarteten Abschluss der Revision der Nutzungsplanung hat auch die Bauzonenplanung den Planungshorizont von 15 Jahren erreicht.

Ziel der Revision der Nutzungsplanung ist es, aktualisierte und auf die geltenden Erlasse abgestimmte kommunale Planungsinstrumente zu schaffen, bestehend aus der Nutzungsplanung Siedlung mit dem Bauzonenplan, dann die Nutzungsplanung Kulturland mit dem Kulturlandplan sowie die Bau- und Nutzungsordnung (BNO) mit der Vereinigung der geltenden Ordnungen.

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