Laufenburg

Nützliches, Schönes und viele Ideen an der Hela

Die 69. Herbstmesse war Gewerbeschau, Volksfest, Budenzauber und Apfelmarkt in einem. Bei perfektem Herbstwetter flanierten Hunderte von Besuchern durchs Städtchen.

Strahlender Sonnenschein und fast hochsommerliche Temperaturen gaben am Wochenende die optimale Kulisse für die traditionelle Herbstmesse in Laufenburg in ihrer 69. Auflage. Mit Gewerbeschau, Volksfest auf der Burgmatt, Budenzauber, kulturellen Darbietungen sowie einem Apfelmarkt war wirklich für jeden etwas dabei.

Bestens gelaunt schlenderten die zahlreichen Besucher vorbei an den Marktständen, die Nützliches, Schönes oder ganz einfach nur Geschenkideen parat hatten. Gross und Klein begutachtete die Angebote, liess sich beraten bei der Schmuckauswahl, war offen für Haushaltstipps, kam kaum vorbei an all den kulinarischen Leckereien.

Schals, warme Mützen und Pelzwaren hatten allerdings an diesem Tag keine Hochkonjunktur. Dafür waren Eis und Erfrischungsgetränke sehr gefragt. Die Kinder kauten Zuckerwatte, liessen sich mit drolligen Ballonfiguren beschenken und angelten geschickt kleine Enten aus einem Wasserbecken. Ansteckend war ihre enorme Fröhlichkeit auf dem Karussell, draufgängerisch waren sie im Windschatten ihrer Väter im Autoscooter. Da konnte es nicht genug krachen.

Wem es zu eng oder zu langweilig wurde, konnte mit einem Helikopter in die Luft steigen und sich das quirlig bunte Treiben von oben ansehen. Auf der Showbühne Burgmatt konzertierten die Stadtmusik, der Jodlerclub, die Vocalisten, es gab Zauberei, Karatevorführungen und eine Modenschau.


«... und es dreht sich doch»


Zeitgleich zur Hela stellten 15 Hobbykünstlerinnen und Künstler aus der Region von beiden Seiten des Rheins in der Kultschüür ihre mit Fantasie gefertigten Exponate aus. Acryl- und Reliefbilder, Ölgemälde, modern, romantisch und fesselnd, eine mit Nichts bekleidete Dame aus Gips zeigte freizügig keck ihr bewundernswert schönes Hinterteil.

Schmuck, Glaskreationen, farbenprächtige Keramikarbeiten und strukturierte Collagen in unterschiedlichsten Techniken zeigten, welch Ideenreichtum oftmals versteckt im stillen Kämmerlein blüht. Spaziergänge waren eine gute Gelegenheit, um aus Holz- und Elektrofundstücken elektrisch angetriebene, ineinandergreifende, verblüffende Radinstallationen zu basteln, die dann den Namen bekamen «...und es dreht sich doch».


Urlaubstipps bis Endlager


Das Gewerbe der Region Fricktal gehört zu den Top 3 beim Anteil des realen Bruttoinlandprodukts im Kanton Aargau mit vielen starken, innovationsfreudigen Unternehmen von teils internationaler Bedeutung. Einige von ihnen präsentierten in der Stadthalle ihre Produkte. Zum Beispiel, wie um und im Eigenheim Sicherheit mit Funktionalität und Gemütlichkeit verbunden werden kann, es gab Tipps für eine gesunde Ernährung oder eine anschauliche Berufsberatung.

Die Nagra lud ein zu einer hochinteressanten Zeitreise in die Zukunft eines Tiefenendlagers, und wer noch unschlüssig war bei der Urlaubsplanung, konnte Reisevorschläge für jeden Geldbeutel erhalten.

Natürlich durften auch dieses Jahr die Drehörgeler nicht fehlen, ein Apfelmarkt bot knackig frische Früchte an, und überall durfte in den Beizli nicht nur nach Herzenslust geschlemmt werden, auch die Geselligkeit kam an der Hela nicht zu kurz.

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