Die Novartis will in Stein ihren Mitarbeiterparkplatz, der an die Migros grenzt, verkaufen. Dies wurde bereits im Juli – also vor dem angekündigten Stellenabbau – bekannt. Wie Novartis-Sprecher Satoshi Sugimoto sagt, läuft der Verkaufsprozess derzeit noch. Ziel sei es, «den Verkauf bis Ende November 2018 abgewickelt zu haben». Novartis plant gemäss Sugimoto, den Parkplatz anschliessend «bis auf weiteres» vom Käufer zu pachten. In der Zwischenzeit werde man prüfen, welche Flächen künftig alternativ als Parkplatz dienen könnten. Derzeit befinden sich auf der 13'352 Quadratmeter grossen Parzelle rund 380 Parkplätze für Mitarbeiter des Unternehmens.

«Novartis wird sicherstellen, dass es genügend Parkmöglichkeiten für alle Mitarbeitenden gibt, die gemäss den geltenden Regeln Anspruch auf einen Parkplatz haben», betont Sugimoto und hält auch fest, dass man trotz dem angekündigten Abbau von rund 700 Stellen einen Ersatz-Parkplatz brauche.

Gemeinde «nicht involviert»

Das Areal, das die Novartis verkaufen will, ist für Investoren wohl durchaus attraktiv. Es liegt in der Bauzone, genauer in der Spezialzone Breitenloh. Diese ist gemäss Bau- und Nutzungsordnung hauptsächlich für Wohnbauten, entlang der Schaffhauserstrasse für Kleingewerbe, Dienstleistungen, Büros und Verkaufsnutzung bis maximal 500 Quadratmeter Nettoladenfläche pro Standort bestimmt. Das Areal ist zudem mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt. Unter den zahlreichen Umsetzungskriterien ist etwa festgehalten, dass der Wohnanteil mindestens 50 Prozent der zulässigen Gesamtnutzung des Areals ausmachen muss und das die Erschliessung rückwärtig über die Schönaustrasse erfolgen soll.

Welchen Verkaufspreis Novartis anstrebt, lässt Sugimoto offen. Man werde verschiedene Gebote auswerten «und entscheiden, was für Novartis insgesamt am vorteilhaftesten ist». Die Gemeinde Stein ist an einem Kauf des Areals nicht interessiert. «Wir sind nicht involviert», sagte Gemeindeschreiber Sascha Roth.