Laufenburg
Noëmi: Dieses Fotomodell ist jung, schön und begabt

Die noch nicht 18-jährige Noëmi Laux ist Schülerin, Fotomodell, Springreiterin und Jungjournalistin. Im Gespräch erklärt die Laufenburgerin, warum sie distanziert wirkt und wem sie Vorbild sein will.

Susanne Hörth
Drucken
Noëmi Laux beim Shooting in Tunesien.
7 Bilder
Noëmi Laux und ihr Pferd Luis.
Noemi Laux als Fotomodell
Noëmi Laux als Fotomodell.
Noëmi Laux bei einem Springturnier.
Noëmi Laux: Jung, schön und begabt
Noëmi Laux auf dem Ross.

Noëmi Laux beim Shooting in Tunesien.

Zur Verfügung gestellt

«Am Montag, als ich bei einem Turnier eine gute Platzierung erreichte, war ich sicher: Reiten ist voll mein Ding», so Noëmi Laux. Dann grinst die Laufenburgerin verschmitzt und meint: «Kürzlich bei einem Fotoshooting in Zürich war Modeln genauso wichtig. Letzte Woche in den Ferien in Tunesien hätte ich mir ebenfalls vorstellen können, als Animateurin in einem Ferienclub zu arbeiten.»

Die noch nicht ganz 18-jährige streicht sich eine lange Haarsträhne nach hinten und meint dann mit ernstem Gesicht: «Ich will aber auf jeden Fall zuerst die Schule abschliessen.» Noëmi Laux besucht zurzeit die Fachmittelschule (FMS) in Basel.

Ein vollbepackter Alltag

Die Frage, wo die junge Frau ihre Prioritäten setzt, ist nicht von ungefähr. Ihr Alltag, insbesondere die Freizeit ist mit diversen Aktivitäten reich gefüllt. Schülerin, Springreiterin, Fotomodell und Jungjournalistin vereinen sich in der Person von Noëmi Laux. Sie weiss, dass sie durch ihre verschiedenen Engagements für viele Leute sehr erwachsen, nicht selten auch etwas distanziert oder gar arrogant wirkt.

«Dabei fühle ich mich oft wie ein kleines Kind, lasse mich spontan von Dingen, die ich sehe und erlebe, begeistern, möchte dies und das machen», macht sie deutlich, dass sie wie viele andere in ihrem Alter noch auf Entdeckungsreise ist, die Zukunft in vielen Bereichen noch nicht geplant ist. Was manche als Arroganz betrachten, ist in Wahrheit ein Schutzmechanismus nach aussen. «Viele machen sich ein falsches Bild von mir. Ich bin nicht so stark, wie ich erscheine. Oft bin ich unsicher, hinterfrage sehr viel.»

Die Laufenburgerin kann sehr wohl nachvollziehen, dass der eine oder die andere neidisch auf sie ist. Die Schule bereitet ihr bisher keine Mühe, sie hat ein eigenes Pferd - reitet damit erfolgreich an Turnieren; sieht gut aus - wird deshalb für Fotoshootings gebucht; weiss sich mündlich und schriftlich sehr gut auszudrücken - schreibt daher als freie Mitarbeiterin für diese Zeitung - kurz: Noëmi Laux kann und hat vieles, von dem andere sich wünschten, nur das eine oder andere zu besitzen.

Die fast 18-Jährige weiss, dass sie auf ihre zahlreichen positiven Eigenschaften stolz sein kann. Das ist sie auch, wirklich mit sich zufrieden aber weniger. «Ich bin eine Perfektionistin.» Die junge Frau ist sich bewusst, dass die hohen Ansprüche an sich selbst ihr auch immer wieder Stolperfallen bescheren, sie noch zu mehr Leistung veranlassen. Wenn nötig wird sie deshalb von den Eltern gebremst.

Familie ist sehr wichtig

Wie wichtig diese für Noëmi Laux sind, wird im Gespräch mit ihr stets aufs Neue deutlich. «Ohne meine Eltern wäre ich nicht da, wo ich bin. Wir diskutieren viel Zuhause. Meine Familie ist für mich extrem wichtig, es sind meine direkten Ansprechpartner. Ich bin zudem ganz fest auch ein Mami-Kind. Mit ihr bespreche ich alles.»

Auf die Frage, ob sie sich als verwöhntes Kind betrachtet, sagt sie nach kurzem Nachdenken «Ja, irgendwie schon. Ich bekomme Zuhause vieles, was andere nicht erhalten. Ich bin aber nicht verwöhnt, im Sinne nichts dafür tun zu müssen.»

Dass sie von ihren Eltern so sehr unterstützt wird, weiss Noëmi sehr zu schätzen. Auch zu ihrem zweieinhalb Jahre jüngeren Bruder Gian hat Noëmi eine sehr innige Beziehung. «Wir reden viel miteinander und ich möchte ihm gern ein gutes Vorbild sein - vielleicht kann er ja aus einigen meiner Fehler lernen und nicht die gleichen machen.»

Mit ihren diversen, teils sehr zeitintensiven Aufgaben ist die junge Frau gefordert. Wenn auch noch vieles in der Zukunft liegt, so weiss Noëmi zum heutigen Zeitpunkt eines sehr genau: Sie will nach der FMS eine Ausbildung im Bereich Medien, Kommunikation machen, am liebsten gekoppelt mit einem Auslandaufenthalt. «Ich kann heute auch dank meiner Eltern ein interessantes und abwechslungsreiches Leben führen.

Mein Wunschziel ist, dass es später mit einer guten Ausbildung und einem guten Job so weitergeht. Mal schauen, was die Zukunft so bringt.»

Aktuelle Nachrichten