Rheinfelden

Noch zwei Tage bis zur Eröffnung des «Kuba»: Letzter Feinschliff für den Badi-Start

Macht das Kuba-Strandbad startklar: Betriebsleiter Willy Vogt. Dennis Kalt

Macht das Kuba-Strandbad startklar: Betriebsleiter Willy Vogt. Dennis Kalt

In zwei Tagen eröffnet das «Kuba» – es wird gebaut, geputzt und gemäht

Das Wasser im Becken des «Kuba»-Strandbades in Rheinfelden glitzert in der Sonne. An diesem Donnerstag werden die ersten Gäste bei der Eröffnung der Sommersaison in das kühle Nass eintauchen. Um den ersten Wasserratten ein perfektes Badi-Erlebnis zu bescheren, müssen Betriebsleiter Willy Vogt und die sieben Angestellten noch einige Punkte auf der To-do-Liste erledigen. «Wir sind gut in der Zeit. Jetzt geht es noch um den Feinschliff», sagt Vogt. Dazu gehören besonders Reinigungsarbeiten. Zwar habe man bereits vor zwei Wochen Klarschiff gemacht, aber aufgrund des Blütenstaubes muss nochmals einiges mit dem Schlauch abgespritzt werden wie beispielsweise die Hüpfburg.

Weiter müssen die WCs desinfiziert, die PET-Behälter und Fussballtore aufgestellt sowie der Rasen gemäht werden. «Um die Grünfläche in Schuss zu bringen, benötigt ein Mitarbeiter rund einen Nachmittag», so Vogt. Etwas länger dauerte es, bis die Becken mit den 2,2 Millionen Litern Wasser – dies entspricht dem Fassungsvermögen von rund 16 000 gewöhnlichen Badewannen – gefüllt waren. «Dies hat zwei Tage gedauert», sagt Vogt. Ganze zwei Wochen benötigte das Strandbad-Team, um die Chromstahlwannen der Becken zum Glänzen zu bringen. Eine Knochenarbeit, die aufgrund des aggressiven Reinigungsmittels nur in Gummischutz-Montur absolviert werden konnte.

Neues Schiff und eine Ampelanlage

Einen Grund mehr zur Freude dürften ab dieser Saison die jungen Gäste haben. Das rund zehn Jahre alte «Schiff» – ein kleiner Holzspielplatz mit Rutsche und Kletternetz – wurde erneuert. «Derzeit werden noch die Holzumrandungen um den Spielplatz eingebaut», so Vogt. Neu ist auch die Ampelanlage an der 60 Meter langen Röhrenrutsche. Diese schaltet oben am Start auf Grün um, wenn unten am Ende der Sensor passiert wurde. «Damit wird die Sicherheit erhöht», sagt Vogt. Gedulden müssen sich noch diejenigen, die den Sprung vom Fünf-Meter-Turm in den Rhein wagen wollen. Dies zum einen, weil die Wassertemperatur mit 14 Grad Celsius noch zu kalt sei. «Es kann zu Unterkühlungen und Krämpfen kommen», so Vogt. Zum anderen, weil Taucher den Sprungbereich erst noch nach Ästen und Steinen abtauchen müssen, die durch Hochwasser oder Unwetter angespült wurden. «Ist dies der Fall, wird der Sprungbereich mit einem Bagger ausgegraben.» Vogt rechnet damit, dass gegen Ende Mai die Sprung-Anlage geöffnet wird.

Weil Vogt weiss, dass für die Eröffnung Regen und eine Temperatur von 14 Grad Celsius vorhergesagt werden, rechnet er nicht mit einem Ansturm. Dennoch: «Gerade am Tag der Eröffnung kommen viele, um ihre Saisonkarte zu kaufen. Einige von ihnen werden dann auch die ersten Bahnen ziehen», sagt Vogt, der auf einen guten Sommer hofft, damit der Durchschnittswert von 60 000 Einzeleintritten pro Saison übertroffen wird.

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