Rheinfelden
Noch mal 96 Wohnungen im Salmenpark

Bis ins Jahr 2020 soll die zweite Etappe bei der Rheinfelder Gross-Überbauung am Rhein fertiggestellt sein.

Nadine Böni
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Blick auf den Salmenpark. (Archiv)

Blick auf den Salmenpark. (Archiv)

Nadine Böni

Erst im Sommer wurde die Rheinfelder Überbauung Salmenpark mit ihren fast 150 Wohnungen sowie Gewerbe- und Dienstleistungsflächen fertiggestellt. Schon in ein paar Monaten könnte das Gebiet im Westen der Stadt nun wieder zur Baustelle werden: In einer zweiten Etappe sollen bei der Überbauung noch einmal 96 Wohnungen entstehen.

«Die Baueingabe ist gemacht», sagt Thomas Kraft, Direktor Asset Management bei der PSP Swiss Property. Das Immobilien-Unternehmen ist Eigentümerin des Areals und Bauherrin beim Salmenpark. Im Herbst konnten sich die Stadt und PSP Swiss Property über die zweite Etappe einigen.

Rund zwei Jahre Bauzeit

Während Monaten hatten sie an der Form der Überbauung gearbeitet. Geeinigt hat man sich schliesslich auf ein leicht abgeändertes Projekt: differenzierte Gebäudeform, andere Umgebungsgestaltung, veränderte Wohnungsgrundrisse. Nachdem die Planer das Projekt angepasst hatten, folgte im Dezember die Baueingabe des überarbeiteten Gesuchs.

Kraft hofft, dass die Baubewilligung bis im Frühjahr vorliegt. Ein problemloser Bewilligungsprozess vorausgesetzt, ist der Baubeginn für den Herbst 2017 vorgesehen. «Mit der Fertigstellung ist dann im ersten Quartal 2020 zu rechnen», so Thomas Kraft. Geplant sind im westlichen Teil des Salmenpark-Areals noch einmal vier Gebäude mit insgesamt 96 Eigentumswohnungen. Das Investitionsvolumen beträgt laut Kraft diesmal rund 70 Millionen Franken. In die erste Etappe hatte das Unternehmen bereits rund 170 Millionen Franken investiert.

Nur noch Wohnungen

Ein Grossteil der dort erstellten fast 150 Wohnungen sei inzwischen vermietet oder verkauft worden, sagt Kraft. Weniger gut läuft es bei den mehreren tausend Quadratmetern erstellter Gewerbe- und Dienstleistungsflächen im Salmenpark, von denen nach wie vor einige leer stehen. «Wir spüren aber eine zunehmende Belebung der Nachfrage», sagt Kraft.

In der zweiten Etappe verzichtet das Immobilien-Unternehmen nun allerdings bewusst darauf, weitere Gewerbe- und Dienstleistungsflächen zu erstellen, obwohl dies der Gestaltungsplan eigentlich ermöglichen würde. Es entsteht nur noch weiterer Wohnraum.

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