Münchwilen

Neues Reservoir mit je 600 Kubikmeter Brauch- und Löschwasser

Da freut sich der Münchwiler Gemeindeammann Willy Schürch (Zweiter von rechts): Spatenstich für das neue Reservoir mit Planer, Baufachleuten, weiteren Behördemitgliedern und Gemeindevertretern. – Foto: chr

Da freut sich der Münchwiler Gemeindeammann Willy Schürch (Zweiter von rechts): Spatenstich für das neue Reservoir mit Planer, Baufachleuten, weiteren Behördemitgliedern und Gemeindevertretern. – Foto: chr

Der Spatenstich für das neue Reservoir in Münchwilen ist erfolgt. Der neue Wasserspeicher soll bereits im November in Betrieb genommen werden. Das Reservoir beinhaltet ein Speichervolumen von gut 1200 Kubikmeter Wasser.

Ein wichtiges Projekt für die Wasserversorgung geht die Gemeinde Münchwilen an, nämlich den Bau des neuen Reservoirs oberhalb des bestehenden Wasserspeichers.

An der Budget-Gemeindeversammlung vom 25. November 2011 bewilligte die Gemeindeversammlung für den Neubau einen Kredit von 1,97 Millionen Franken.

«Das neue Wasserreservoir kommt auf einer Höhe von 421,5 Metern über Meer an der Schupfarterstrasse zu stehen und liegt damit auf gleicher Höhe wie das Reservoir Berghalde in Eiken», führte Gemeindeammann Willy Schürch beim offiziellen Spatenstich auf dem künftigen Bauplatz aus.

Diese Höhe wurde so gewählt, damit gegebenenfalls der Zusammenschluss mit der Wasserversorgung Eiken-Sisseln-Stein funktioniert.

4000 Kubikmeter Aushub

Zwar wurde nun der Spatenstich ausgeführt, wann aber mit dem Aushub der berechneten rund 4000 Kubikmeter Material begonnen werden kann, hängt von der Feuchtigkeit des Baugrundes ab.

Dennoch rechnen Planer und Baufachleute mit der Inbetriebnahme des neuen Reservoirs im November dieses Jahres.

Das Speichervolumen beträgt gut 1200 Kubikmeter Wasser, wodurch sich die Löschwasserreserve auf 600 Kubikmeter erhöht.

Reservoir Münchwilen: Spatenstich mit Gemeindeammann Willy Schürch

Reservoir Münchwilen: Spatenstich mit Gemeindeammann Willy Schürch

Die Generelle Wasserversorgungsplanung (GWP) hat aufgezeigt, dass neben dem ungenügenden Löschwasserschutz im Industriegebiet das bestehende Reservoir zu klein dimensioniert ist.

Nach Inbetriebnahme des neuen Reservoirs wird sich der Druck in den Wasserleitungen um etwa 2 bar erhöhen. Dennoch wird nicht mit einer Zunahme von Wasserleitungsbrüchen gerechnet, wie Gemeindeammann Willy Schürch erwähnte.

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