Rheinfelden
Neuer Pavillon erinnert an die Rheinfelder Kraftwerkgeschichte

Einen neuen Ausstellungspavillon eröffnete die Energiedienst AG am Mittwoch auf der badischen Rheinseite. In dem turmartigen Gebäude, das fast an eine Basler Trommel erinnert, kann die restaurierte Maschine 10 des alten Kraftwerks bewundert werden und es gibt vielfältige Dokumentationen zur Nutzung der Wasserkraft.

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Hydraulikpumpe des Zürcher Unternehmens Escher-Wyss aus dem Jahr 1897
10 Bilder
Die berühmte Maschine 10 nun im Ausstellungspavillon
Eröffnung des neuen Ausstellungspavillons der Energiedienste AG in Rheinfelden
Energiedienst-Chef Martin Steiger schliesst den neuen Ausstellungspavillon auf
Gefragte Schattenplätze bei 29 Grad gegen Mittag an der Einweihungsfeier
Kurt Berette (links) von der Rheinfelder IG pro Steg im Gespräch mit Armin Fust (Energiedienst) vor einem nachgebauten Modell des alten Kraftwerks
Martin Steiger, Chef der Energiedienst AG, hält die Festansprache
Oberbürgermeister Klaus Eberhardt (links) überreicht Glasskulpturen an Helmut Reif (Mitte) und Armin Fust, die massgeblich am Kraftwerkneubau beteiligt waren und nun in den Ruhestand treten
Rheinfeldens Vizeammann Brigitte Rüedin lobt des Energierundweg als grenzüberschreitendes Projekt
Ueli Urwyhler (links) und IG pro-Steg-Präsident Peter Scholer geniessen den Apéro

Hydraulikpumpe des Zürcher Unternehmens Escher-Wyss aus dem Jahr 1897

Peter Rombach

Martin Steiger, Chef der Energiedienst AG, machte deutlich, dass hier die Geschichte der Stromerzeugung und der einstige Pioniergeist verdeutlicht werden solle. Das alte, abgerissene Kraftwerk bekomme nun seine Wertschätzung. Technik, Natur und Geschichte befänden sich an diesem Ort nun in einem Dreiklang. Der Naturenergieweg entlang des Rheins schaffe für beide Seiten Verbindungen.

Dass der neue Pavillon «Kraftwerk 1898» ein Markenzeichen darstelle, attestierte Rheinfeldens Vizeammann Brigitte Rüedin. Die Dokumentationen brächten eine Bereicherung für die Region wie für die Fachwelt, da man viel Historisches erfahren könne. Das neue Kraftwerk bezeichnete sie als «Meilenstein in der Nutzung erneuerbarer Energien», was angesichts des Atomausstiegs «sehr wertvoll» sei.

Sie lobte ferner jene Investitionen in das ökologische Fischaufstiegs- und Laichgewässer und zeigte sich optimistisch, dass dieses Projekt von der Internationalen Bauausstellung (IBA) mitgetragen wird, die im Dreiländereck grenzüberschreitende Projekte fördern möchte. (ach)

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