Martin Steiger, Chef der Energiedienst AG, machte deutlich, dass hier die Geschichte der Stromerzeugung und der einstige Pioniergeist verdeutlicht werden solle. Das alte, abgerissene Kraftwerk bekomme nun seine Wertschätzung. Technik, Natur und Geschichte befänden sich an diesem Ort nun in einem Dreiklang. Der Naturenergieweg entlang des Rheins schaffe für beide Seiten Verbindungen.

Dass der neue Pavillon «Kraftwerk 1898» ein Markenzeichen darstelle, attestierte Rheinfeldens Vizeammann Brigitte Rüedin. Die Dokumentationen brächten eine Bereicherung für die Region wie für die Fachwelt, da man viel Historisches erfahren könne. Das neue Kraftwerk bezeichnete sie als «Meilenstein in der Nutzung erneuerbarer Energien», was angesichts des Atomausstiegs «sehr wertvoll» sei.

Sie lobte ferner jene Investitionen in das ökologische Fischaufstiegs- und Laichgewässer und zeigte sich optimistisch, dass dieses Projekt von der Internationalen Bauausstellung (IBA) mitgetragen wird, die im Dreiländereck grenzüberschreitende Projekte fördern möchte. (ach)