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Neuer Anlauf in der Nationalliga C: Beim zweiten Mal solls für den TC Rheinfelden klappen

Wollen sich in der kommenden Saison in der Nationalliga C behaupten: die erste Männer-Mannschaft des TC Rheinfelden.

Am ersten Maiwochenende beginnt traditionellerweise die neue Interclubsaison. Dabei nehmen die Männer des TC Rheinfelden einen neuen Anlauf, um sich in der Nationalliga C beweisen zu können.

Vor zwei Jahren hat sich die erste Männer-Mannschaft des TC Rheinfelden voller Elan ins Abenteuer Nationalliga C gestürzt. In den drei Jahren zuvor waren sie mit einer beeindruckenden Siegesserie von 16 gewonnen Begegnungen aus der 3. Liga bis in die Nationalliga C marschiert. Dort dann aber die Ernüchterung: Die Equipe von Captain Fabrizio Petraglio musste nach einer unglücklichen Saison mit vielen vergebenen Chancen den Abstieg in Kauf nehmen.

In der kommenden Spielzeit, die am ersten Maiwochenende beginnt, nehmen die Rheinfelder nun einen zweiten Anlauf. Nachdem sie den direkten Wiederaufstieg auf souveräne Art und Weise geschafft haben, starten sie nun erneut in der Nationalliga C.

«Wir konnten unser Team nach dem Abstieg glücklicherweise zusammenhalten und haben uns daher letzte Saison die Rückkehr in die Nationalliga C zum Ziel gesetzt. Das haben wir erreicht, denn in den entscheidenden Spielen konnten wir unsere beste Leistung abrufen», so Petraglio, der in der Aufstiegssaison aufgrund einer Schulteroperation lediglich im Doppel mitmischen konnte.

Schwierige Gruppe D

In dieser Saison ist nun aber auch der Captain wieder am Start. Und mit Michael Chott, Manuel Messmer und Jannik Ferster sind zudem noch drei weitere Spieler zum Team gestossen. «Letzte Saison waren wir personell etwas dünn besetzt. Deshalb wollten wir unser Kader im Hinblick auf diese Saison vergrössern. Zudem sind diese drei Spieler für uns auch eine Verstärkung, sodass wir in diesem Jahr sicher stärker sind als noch vor zwei Jahren, als wir erstmals in der Nationalliga C aufgelaufen sind», sagt Petraglio.

Das ist auch nötig, denn die Rheinfelder bekundeten nicht unbedingt Losglück. Sporting Bern und Zürich sind zwei gestandene NLC-Teams, die in den letzten Jahren jeweils in den Aufstiegsspielen anzutreffen waren. Und der dritte Gruppengegner Courrendlin-La Croisée spielte im letzten Jahr noch in der Nationalliga B, zog sich aus dieser jedoch freiwillig zurück.

«Wir wurden sicher in eine starke Gruppe gelost, aber wir werden alles geben, dass wir diesmal den Ligaerhalt schaffen. Ich glaube, dass wir insbesondere im Doppel stärker sein werden, denn da haben wir vor zwei Jahren sehr viele Punkte liegen gelassen», sagt Petraglio, der mit seinem Team zum Auftakt auswärts auf Sporting Bern trifft.

Im Fricktal spielt jedoch nicht nur die erste Männermannschaft des TC Rheinfelden in einer nationalen Liga. Auch bei den Seniorinnen und Senioren sind insgesamt drei Teams am Start, die in einer der drei höchsten Spielklassen des Landes auf Punktejagd gehen.

Ebenfalls im TC Rheinfelden spielen die Frauen 50+ in der Nationalliga B. Sie haben letzte Saison in der Nati B den Ligaerhalt geschafft. In der Nationalliga C sind derweil zwei Fricktaler Teams im Einsatz. Dies sind die Senioren 55+ des TC Frick und die Frauen 30+ des TC Möhlin. Letztere verpassten den Aufstieg in die Nationalliga B nur ganz knapp. Im entscheidenden Aufstiegsspiel gegen Visp (3:3) war am Ende der Gewinn des Doppel Nummer 1 ausschlaggebend, das die Equipe des TC Möhlin knapp verlor.

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