Rheinfelden
Neuer Abfallkalender mit nützlichen Tipps

Der Gemeindeverband Abfallbewirtschaftung Unteres Fricktal, kurz GAF genannt, verschickte in den vergangenen Tagen seinen neuen Abfallkalender 2011. Darin enthalten sind wertvolle Tipps für den Alltag, wie die Bevölkerung agieren kann.

Peter Rombach
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Altpapier

Altpapier

Walter Christen

Diesmal suchte sich das GAF-Team «Papierberge» als Kalendermotto aus und erinnert daran, dass die Schweiz einen jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 221 Kilo Papier hat. Das Plädoyer der Abfallspezialisten zur Schonung von Ressourcen ist eindeutig: «Wenn Altpapier zur Herstellung von Recyclingpapier verwendet wird, kann die Wassermenge auf ein Drittel, die Energie um die Hälfte und der Anteil an Holz auf null reduziert werden.»

Dies vor dem Hintergrund, dass für ein Kilo hochweisses Papier 30 bis 100 Liter Wasser, 21⁄2 Kilo Holz und 12 Kilowattstunden Strom benötigt würden. Der GAF nennt in diesem Zusammenhang ein praktisches Beispiel für den Alltag: «Die Rückseite von bedrucktem Abfallpapier als Notiz- oder Zeichenpapier für Kinder verwenden.»

Der GAF propagiert die Bio-Kübeli

Was zu Hause abgeholt wird, stellt der Abfallkalender detailliert dar. Dabei geht es nicht nur um den normalen Hauskehricht in Abfallsäcken, sondern auch um Sperrgut, Häckseldienst und Grüngutcontainer. Und der GAF verweist auf die von ihm propagierten Bio-Chübeli mit vergärbaren Säckli, in denen Rüst- und Speisereste «optimal in der Küche gesammelt werden können», ohne unangenehme Gerüche zu entfalten. Die Entsorgung erfolge über die in Quartieren aufgestellten Bioklappen oder via Grüngut-Container. Dass in Papiersammlungen weder Butterbrotpapier, Servietten, Tetra- oder Biskuitverpackungen gehören, wird ebenfalls verdeutlicht.

Dann enthält der Kalender noch eine stattliche Liste, wo die Leute ihr «Ausgedientes» hinbringen dürfen. Da gibt es bei der Migros und im Augarten beispielsweise die Unterflur-Sammelstellen für jegliche Sorten von Altglas, aber auch für Dosen, Folien und Deckel aus Aluminium. Sogar Altöl kann im Augarten in einen Spezialbehälter gekippt werden. Ausrangierte Autobatterien müssen in die Multisammelstelle in Möhlin, zum Oeko-Service an der Riburgerstrasse oder in Kaiseraugst zu den Recyclingunternehmen Thommen oder Rewag.

Oftmals bereiten auch ausrangierte Elektrogeräte Sorgen; die dürfen dann zur Sammelstelle beim städtischen Werkhof Rheinfelden gebracht werden. Das gilt für Waschmaschinen, Kochherde, Leuchtstoffröhren, Staubsauger, Bügeleisen oder Bohrmaschinen gleichermassen.