Oeschgen
Neue Hoffnung für den «Schwanen»

Die Besitzer des bekannten Restaurants wollen zumindest die Gaststube geöffnet lassen. Das obere Stockwerk soll dagegen ausschliesslich zu Wohnzwecken genutzt werden

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Der «Schwanen» in Oeschgen

Der «Schwanen» in Oeschgen

Nach einer Aussprache mit dem Gemeinderat hat der Besitzer E. R. (69) des Gasthofs Schwanen in Oeschgen gegenüber der az Aargauer Zeitung bestätigt, dass zumindest die Gaststube im Parterre weiterhin offen bleiben soll. Durchblicken liess er hingegen, dass das erste Obergeschoss künftig ausschliesslich Wohnzwecken dienen soll. Trotzdem: Mit diesen Neuigkeiten dürfte ein grosser Teil der Bevölkerung von Oeschgen glücklich sein, die sich zuvor mit einer Petition für den Erhalt des Gasthofs eingesetzt hatte: 500 Unterschriften für den Erhalt des «Schwanen» reichte die Männerriege ein.

Auch Ursula Schnetzler, Gemeindeammann von Oeschgen, zeigte sich erleichtert: «Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Erklärtes Ziel ist es, den Gasthof Schwanen als Dorftreffpunkt von Oeschgen auf weite Sicht hinaus zu erhalten und damit zusammenhängend einen entsprechenden Vertrag auszuarbeiten.» Inzwischen hat der Wirt, Turi Eiholzer, bei der Schlichtungsbehörde für das Mietwesen im Bezirk Laufenburg das Begehren um eine Mieterstreckung gestellt. (az)