Magden/Schupfart
Neue Gemeindeammänner: Haben Sie die Nase vom Amt bereits voll?

André Schreyer und René Heiz stehen Magden und Schupfart seit Anfang Jahr als Gemeindeammann vor. Ein Gespräch über Frust und Lust am neuen Amt, Veränderungsresistenz im Dorf, das Bild vom stempelnd-schlafenden Beamten, die Gefahr der Betroffenheitspolitik und über die Schwäche der eigenen Gemeinde.

Thomas Wehrli
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André Schreyer (links) und René Heiz sind sich einig: «Ich spüre eine grosse Aufbruchstimmung.»

André Schreyer (links) und René Heiz sind sich einig: «Ich spüre eine grosse Aufbruchstimmung.»

Thomas Wehrli

André Schreyer, Sie sind nun seit drei Monaten Gemeindeammann von Magden. Haben Sie die Nase bereits voll?

André Schreyer: (lacht) Nein, überhaupt nicht. Ich bin noch schwer in der Einarbeitungsphase. Das meiste kenne ich natürlich als langjähriger Vizeammann bereits. Es ist aber trotzdem etwas anderes, wenn man selber der ist, der schauen muss, dass es läuft.

Wie haben Sie die erste Zeit erlebt?

Schreyer: Als eine äusserst spannende. Es gibt, wie überall im Leben, Dunkles und Helles. Aber das Helle überwiegt ganz klar.

René Heiz: Das ist bei mir ebenso. Es ist eine enorm spannende Erfahrung, ein Prozess, der erst angelaufen ist. Bernhard Horlacher hat das Dorf als Gemeindeammann während 13 Jahren geprägt. Ich bin ein anderer Typ und möchte gewisse Dinge anders handhaben. Dies aufzugleisen, braucht Zeit. Das macht viel Spass, bringt mich zeitlich derzeit aber auch ans Limit.

Brunette Lüscher stand Magden 15 Jahre lang vor. In beiden Gemeinden amteten die beiden letzten Gemeindeammänner also recht lange. Sie beide möchten das Amt nun auf Ihre Weise führen. Wie gross ist die Veränderungsresistenz im Dorf?

Heiz: Die ist bei uns sehr klein. Wir haben ein gutes Team im Gemeinderat und eine kleine, agile Verwaltung. Sie zieht voll mit. Ich spüre eine grosse Aufbruchstimmung.

Schreyer: Diese spüre ich ebenfalls. Brunette Lüscher hat sehr viel für das Dorf getan. Aber es ist, wie in jedem Unternehmen auch, gut, wenn ab und an jemand Neues das Zepter übernimmt und damit neue Ideen einbringt. Veränderung gehört zum Leben und auch unsere Verwaltung zieht da voll mit.

René Heiz

René Heiz, 48, ist Vater von zwei Kindern. Er arbeitet bei der Post und wird im April intern eine neue Aufgabe übernehmen. Heiz ist seit sieben Jahren im Gemeinderat. Die letzten zwei Jahre amtete er als Vizeammann.

Man sagt auch: Neue Besen kehren gut. Setzen Sie zum grossen Umbruch an?

Schreyer: Nein, die Prozesse laufen wie gehabt weiter. Wir justieren sie einfach neu und gleisen Neues auf.

Wagen wir uns auf das Glatteis der Hypothesen. Angenommen, Brunette Lüscher und Bernhard Horlacher hätten weitergemacht. Was hätten dann die «ewigen» Vize getan?

Heiz: Ich stellte mich vor sieben Jahren nicht als Gemeinderat zur Wahl, um politische Karriere zu machen. Ich wollte etwas für das Dorf tun, dem Dorf etwas zurückgeben. Aber klar: Wenn man lange dabei ist, sieht man auch Dinge, die man anders machen könnte. Insofern ist eine Blutauffrischung immer auch eine Chance.

Schreyer: Es ging auch mir nie darum, Ammann zu werden. Ich fühlte mich als Vize wohl. Für die Entwicklung des Dorfes ist es indes wichtig, dass nach einer gewissen Zeit ein neuer Wind weht. Das gilt dann für mich genau gleich – in einigen Jahren.

Sie sitzen beide seit Jahren im Gemeinderat. War das ein grosser Vorteil, um in die neue Rolle zu schlüpfen?

Schreyer: Es ist ein grosser Vorteil, wenn man die Abläufe in der Verwaltung und im Dorf bereits kennt.

Heiz: Ich bin froh, dass ich keinen Kaltstart hinlegen musste. Natürlich kann das auch gelingen, das zeigen Beispiele wie jenes von Röbi Schmid in Bözen. Aber es vereinfacht den Einstieg ungemein, wenn man mit den Gemeindegeschäften und den Verwaltungsabläufen bereits vertraut ist. Die Gefahr ist sonst gross, dass man in der ersten Zeit einige Male den Kopf anschlägt. Eine Verwaltung funktioniert eben schon ganz anders als eine Firma.

André Schreyer

André Schreyer, 51, ist verheiratet und Vater von sechs Kindern. Der ausgebildete Chemiker arbeitet als Geschäftsführer in der Bauindustrie. Schreyer ist seit 15 Jahren im Gemeinderat. Die letzten zwölf Jahre war er Vizeammann.

Ha! Dann stimmt also das Bild vom stempelnd-schlafenden Beamten doch!

Schreyer: Überhaupt nicht! Die Verwaltung hat aber andere Aufgaben als ein Unternehmen. Sie ist eine reine Dienstleistungsorganisation. In der Privatwirtschaft ist man in dem Sinne kundenorientiert, dass man ihm ein Produkt verkaufen will. In der Verwaltung erbringen wir Dienstleistungen, weil sie der Bürger will. Das Bild, dass die Beamten wenig schaffen und unmotiviert sind, ist völlig falsch. Sie arbeiten viel und gut.

Heiz: Auch die Abläufe sind nicht vergleichbar mit jenen in einem Unternehmen. In der Privatwirtschaft wird diskutiert, entschieden und dann umgesetzt. In der Gemeinde wird diskutiert, entschieden – und der Souverän sagt dann, ob ein Projekt umgesetzt wird oder nicht.

Wieso hält sich dann das Bild des lethargischen Beamten so hartnäckig?

Heiz: Wohl auch, weil die Verwaltungen stark fremdbestimmt sind. An Ideen und Agilität mangelt es nicht – doch umgesetzt werden kann erst und nur, wenn die Mittel durch die Legislative gesprochen sind. Ich kann Ihnen versichern: Unsere Leute arbeiten viel und viel mehr als viele in der Privatwirtschaft. Wir haben eine kleine Verwaltung; sie funktioniert nur, wenn sich jeder voll engagiert. Wir reizen die Möglichkeiten voll aus – zugunsten unserer Kunden, der Einwohner.

Schreyer: Das Beamten-Bild prägen nicht die Gemeindeverwaltungen. Wir sind nahe am Puls der Bevölkerung, die Leute kommen bei uns vorbei. Man kennt sich. Mit der kantonalen oder der Bundesverwaltung dagegen hat man kaum je etwas zu tun. Man liest und hört nur viel von den Vorgängen und empfindet den Apparat deshalb als Moloch.

Dorfmuseum Magden
7 Bilder
Bei der Einweihung des Dorfmuseums genossen die Gäste den lauschigen Garten des Taunerhauses
Haben sich eine Rast auf der Bank vor dem Leopolds Karls Haus verdient, von links Gemeindeammann Brunette Lüscher, Roger Bretscher und Pamela Ceresola
Pamela Ceresola vom Vorstand des Magidunum-Vereins und Vorstandskollege Roger Bretscher erläuterten das Projekt Dorfmuseum Magden
Von aussen wieder schmuck - das alte Taunerhaus, das jetzt Dorfmuseum ist
Die alten Baumateralien sind noch alle gut zu sehen
Zeitreise in längst vergangene Zeiten- Blick aus dem Fenster des neuen Dorfmuseums

Dorfmuseum Magden

Hans Christof Wagner

Ein CEO kann sagen: Das machen wir. Ein Gemeinderat kann das zwar auch – doch dann kommt der Souverän und sagt: Nein. Und eine mehrjährige Planung war vergebens. Ist das nicht frustrierend?

Schreyer: Wenn ein Gemeinderat dies als einen persönlichen Angriff wertet, dann kann es frustrierend sein. Es ist deshalb wichtig, dass man dies als Teil des politischen Spiels betrachtet. Die Bevölkerung hat das Recht zu sagen, nein, so wollen wir das nicht. Dann muss der Gemeinderat über die Bücher gehen und einen anderen Weg suchen, um ein Problem zu lösen.

Hand aufs Herz: Ist man nie vor den Kopf gestossen?

Heiz: Doch, das kann es geben. Es ist aber weniger Frust als Enttäuschung. Denn in die Projekte legt man ja Herzblut und ist überzeugt von der Lösung. Mit einem Nein lernt man leben. Womit ich hingegen bis heute Mühe habe, ist, wenn jemand an einer Gemeindeversammlung aufsteht und einfach irgendetwas behauptet, von dem er wenig Ahnung hat und das nachweislich falsch ist. Dies kann jedoch ausreichen, um die Stimmung zu kippen. Das nervt dann im ersten Moment schon.

Schreyer: Die schwierigsten Gemeindeversammlungen sind jene, in denen es emotional wird. Dann werden auch unsachliche Argumente ins Feld geführt und dem Gemeinderat wird bisweilen sogar unterstellt, er lüge. Dies ist nicht so und das fällt auch schwer zu verdauen. Im grossen Ganzen agiert unsere Bevölkerung aber sehr sachlich und auch wohlwollend.

Heiz: Unsere nicht minder. Die Stimmberechtigten kommen heute allerdings viel besser vorbereitet als früher an die Gemeindeversammlung oder auf die Verwaltung. Sie recherchieren Fakten und die Rechtslage selber im Internet. Das Problem: Die Rechtsfälle tönen zwar oft gleich, sind es aber nicht.

Sie sahen als langjährige Ratsmitglieder an das Ammann-Amt heran. Haben Sie richtig gesehen?

Heiz: Das meiste ist so, wie ich es erwartet habe, einiges ist anders. Was ich unterschätzt habe, ist die zeitliche Belastung untertags. Hier noch ein Interview, dort ein Augenschein; hier ein Grusswort, dort ein kurzer Besuch. Aber das wird sich einspielen.

Worüber haben Sie gestaunt?

Heiz: Über die grosse Wertschätzung. Viele Leute haben mich auf das Ammann-Amt angesprochen, auch Leute von weither. Das hat mich positiv überrascht.

Schreyer: Das Feedback war wirklich enorm. Das hat mich riesig gefreut.

Sie setzen beide viel Zeit für die Gemeinschaft ein. Weshalb tun Sie das?

Schreyer: (lacht) Manchmal frage ich mich das auch. Im Ernst: Ich will der Gemeinschaft etwas geben, denn sie hat mir ebenfalls viel gegeben.

Heiz: Ich bin ein Schupfarter, mir liegt das Dorf am Herzen. Deshalb engagiere ich mich.

Sie bilden damit einen Gegenpol zur grassierenden Ich-und-nur-ich-Mentalität. Beunruhigt Sie diese Entwicklung?

Schreyer: Sehr sogar. Die Betroffenheitspolitik boomt. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, aber damit alleine lässt sich kein Gemeinwesen führen. Ich wünsche mir, dass es wieder mehr Leute gibt, denen es um die Sache geht – und zwar auch dann, wenn es nicht um ihre Sache geht.

Heiz: Im Grossen macht die Entwicklung auch mir Angst. Im Dorf erlebe ich das jedoch nicht so. Wir haben ein aktives Dorfleben. Man ist sich gewohnt, füreinander etwas zu tun. Ob man Leute findet, hängt auch stark davon ab, wie gut ein Gremium funktioniert. Auch ich möchte in keines gehen, von dem ich weiss: Die streiten permanent nur.

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Ingrid Arndt

Welche Rolle spielt die Entlöhnung?

Schreyer: Sie ist sicher ein Faktor. Die Entschädigung muss den Aufwand abgelten. Das grössere Problem sehe ich allerdings im Zeitfaktor. Viele Unternehmen sind heute nicht mehr bereit, ihren Mitarbeitern Zeit für ein öffentliches Amt einzuräumen. Das führt dazu, dass der Pool derer, die man für ein Amt fragen kann, extrem klein wird. Hier sind die Unternehmen gefordert, denn auch sie profitieren von einem funktionierenden Gemeinwesen.

Sie sind zufrieden mit Ihrer Entschädigung?

Schreyer: Ja, sie stimmt für das 30-Prozent-Pensum.

Heiz: Wir haben die Saläre vor rund sechs Jahren angepasst. Wir gingen damals schon von den Werten aus, welche die Gemeindeammänner-Vereinigung heute empfiehlt, also von rund 110 000 Franken für den Ammann, auf ein 100-Prozent-Pensum hochgerechnet. Das war doppelt so viel wie bisher. An der Gemeindeversammlung gab es dann einige Wortmeldungen – alle äusserten sich positiv.

Ein Gedankenspiel: Herr Heiz, wären Sie gerne Ammann von Magden.

Heiz: Selbstverständlich.

Was wäre einfacher?

Heiz: Die finanzielle Situation. Der Handlungsspielraum wäre bedeutend grösser. Ich hätte aber gleichzeitig auch Respekt vor der Anforderung, den Dorfinnenraum weiterzuentwickeln. Das ist in Magden sicher komplexer als bei uns in Schupfart. Im Berufsleben gibt es ja die temporären Funktionswechsel (lacht). Wir können ja auch mal tauschen, André.

Schreyer: (lacht) Ich weiss nicht so recht.
Weil Sie, Herr Schreyer, schreiend davonrennen würden, wenn Sie als Gemeindeammann von Schupfart angefragt würden?

Schreyer: Nein, das würde ich nicht. Aber ich würde das Amt jetzt nicht annehmen, weil ich die Gemeinde heute, also von aussen, nicht beurteilen kann. Wenn ich allerdings vor 18 Jahren nach Schupfart statt nach Magden gezogen wäre, dann könnte ich mir sehr wohl vorstellen, dass ich nun im Gemeinderat sässe.

Heiz: Gerade ein Dorf wie Schupfart muss man kennen. Hier kennt jeder noch jeden. Es ist wichtig, dass man verwurzelt ist. Und es braucht seine Zeit, bis ein Auswärtiger als Einheimischer gilt.

Ein Unterschied ist die Finanzstärke. Sind Sie neidisch auf Ihren Magdener Kollegen?

Heiz: Neid bringt nichts. Wir versuchen, mit den Mitteln, die wir haben, das Maximum herauszuholen. Wir haben zwar eine hohe Pro-Kopf-Verschuldung, aber dafür auch einen Gegenwert: Eine Infrastruktur, die in Ordnung ist.

Die Finanzen waren ein Grund, dass Mumpf, Obermumpf und Schupfart mit Stein fusionieren wollten. Der Plan scheiterte am Nein aus Stein. Was nun?

Heiz: Das Nein war eine grosse Enttäuschung und eine Fusion wird in einigen Jahren sicher wieder ein Thema sein. In den nächsten drei, vier Jahren werden wir aber sicher kein neues Projekt angehen. Das käme nicht gut an (lacht). Auf Bundesebene gilt ja der Grundsatz der sieben Jahre: Alle sieben Jahre kann man die gleiche Vorlage bringen; irgendeinmal ist die Bevölkerung müde und sagt Ja. Wir wollen nicht durch Ermüdung zu einem Zusammenschluss kommen, sondern durch Überzeugung.

Wie wird die Gemeindelandschaft in 20, 30 Jahren aussehen?

Schreyer: Es wird deutlich weniger Gemeinden geben. Denn gerade kleine Gemeinden werden sich zusammenschliessen müssen, da sie keine Behördenmitglieder und Verwaltungsangestellten mehr finden werden. Der Kanton arbeitet heute mit Anreizsystemen und macht Druck; er wird diesen Druck weiter erhöhen. Gemeinden in unserer Grösse sind nicht gefährdet.

Heiz: Der Kanton will die kleinen Gemeinden nicht am Tropf halten. Er wird die Rahmenbedingungen für die kleinen Gemeinden weiter verschärfen. Gemeindezusammenschlüsse machen aus meiner Sicht auch Sinn. Sie müssen allerdings von unten wachsen und nicht von oben aufoktroyiert werden.
Die Finanzen sind eine der Stärken der Gemeinde Magden. Was ist ihre Schwäche?
Schreyer: Nach dem Einzonungs-Stopp, den die Gemeindeversammlung beschlossen hat, haben wir kaum mehr bezahlbaren Wohnraum. Der wird noch enger werden. Das zeigt sich heute schon; wir haben erstmals seit vielen Jahren einen Rückgang bei der Einwohnerzahl. Das ist heute nicht dramatisch, könnte aber mittelfristig zu einem Problem werden.
Wie steuert die Gemeinde dagegen?

Schreyer: Wir werden in drei bis fünf Jahren mit dem einen Teil der Einzonungen wieder an den Souverän gelangen.

Das tönt nach der oben beschriebenen Zermürbungstaktik.

Schreyer: Nein, das ist es nicht. Wir haben dem Souverän an der Gemeindeversammlung offen gesagt, dass wir die Einzonungen gestaffelt wieder vorlegen werden.
Was ist – neben den Finanzen – die Schwäche von Schupfart?
Heiz: Wir hätten gerne ein paar Einwohner mehr. Wir hatten im letzten Jahr zwar einen Schub dank einem Bauernhaus, das zu Wohnungen umgebaut wurde. Doch damit hat es sich. Unser Bauland ist fast aufgebraucht und das wenige, das noch da ist, wollen die Besitzer nicht freigeben. Ich würde es wohl auch nicht gerne hergeben, denn Bauland ist heute eine sehr gute Kapitalanlage.

Der neue Finanzausgleich ist beschlossene Sache. Freuen Sie sich darauf?

Schreyer: Nicht wirklich, er ist für uns ein rechter Brocken. Wir haben in absoluten Zahlen die dritthöchste Erhöhung im ganzen Kanton. Das tut weh. Ob wir den Steuerfussabtausch von drei Prozent machen können, ist noch offen. Wir haben uns im Vorfeld nicht allzu laut gewehrt, weil es uns gut geht und weil wir solidarisch mit finanzschwächeren Gemeinden sein wollen.
Heiz: Vielen Dank, Magden! Wir sind einer der Profiteure des neuen Finanzausgleichs. Wir bekommen mehr Geld. Wir sind noch in Klärung, ob wir den Steuerfussabtausch vornehmen können, oder ob wir ihn aufgrund von anstehenden Projekten stehen lassen und somit der Gemeindeversammlung eine Steuererhöhung beantragen müssen.

Zum Schluss die «Wunschfrage 2.0»: Was wünschen Sie, Herr Heiz, Magden und seinem Ammann?

Heiz: Viel Freude im Amt und ein gutes Gelingen bei allen aufgegleisten und künftigen Projekten.

Schreyer: Danke. Ich wünsche Schupfart, dass es die Dorfgemeinschaft bleibt, die es heute ist, und die zukünftigen Herausforderungen miteinander löst. René Heiz wünsche ich viel Freude bei der Aufgabe – und möglichst wenige Anfeindungen aus dem Dorf.

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