Wittnau

Neubau Turnhalle: Start mit einem Projektwettbewerb

Modalitäten für Bau einer neuen Mehrzweckhalle Wittnau vorgestellt: Gemeinderätin Gertrud Häseli (Mitte), Gemeindeschreiberin Christine Gottermann und Projektbegleiter Daniel Zehnder vor der alten Turnhalle. chr

Modalitäten für Bau einer neuen Mehrzweckhalle Wittnau vorgestellt: Gemeinderätin Gertrud Häseli (Mitte), Gemeindeschreiberin Christine Gottermann und Projektbegleiter Daniel Zehnder vor der alten Turnhalle. chr

Die Gemeinde schreibt noch diese Woche die Präqualifikation für Architekturbüros aus. Ob in Wittnau eine neue Turnhalle beziehungsweise eine Mehrzweckhalle gebaut wird, hängt nicht zuletzt von der Finanzierungsmöglichkeit durch die Gemeinde ab.

Immerhin müsste für einen Neubau mit Kosten von über 5 Millionen Franken gerechnet werden. Dennoch wird nun ein Projektwettbewerb ausgeschrieben. Kostenpunkt: 130000 Franken. Es handelt sich um einen Studienauftrag mit Präqualifikation von 5 bis 6 Planungsteams.

«Die Turnhalle dient bei uns im Dorf auch als Kultur-, Veranstaltungs- und Begegnungsort. Hier trifft sich die Bevölkerung an der Fasnacht, sie nimmt an Konzerten und Ausstellungen teil. Zur Ausstattung zählen die Küche für den Wirtschaftsbetrieb und die Bühne für Aufführungen», stellte die Wittnauer Gemeinderätin Gertrud Häseli fest. Sie orientierte gestern Dienstag, zusammen mit Gemeindeschreiberin Christine Gottermann und Projektbegleiter Daniel Zehnder, dipl. Architekt ETH/SIA aus Niederrohrdorf, über den geplanten Wettbewerb für eine neue Mehrzweckhalle.

Projekteingabe bis zum 29. Juni

Nach der Ausschreibung/Präqualifikation vom 3. Februar folgt die Ausgabe des Wettbewerbs am 23. April. Die nächsten Termine: Eingabe der Projekte (29. Juni), Jurierung (17. August) und öffentliche Ausstellung der Arbeiten (3. September). Ein Projektierungskredit könnte frühestens an der Budget-Gemeindeversammlung in diesem Jahr beantragt werden.

Turnhalle aus dem Jahr 1962

Die Wittnauer Turnhalle stammt aus dem Jahr 1962 und weist Sanierungsbedarf auf. Das Stimmvolk lehnte die vom Gemeinderat beantragte Gesamtsanierung für 1,29 Millionen Franken am 25. November 2010 ab und verlangte stattdessen die Sanierung des Untergeschosses, inklusive Duschen, Garderoben, sowie die Erneuerung der Bühneninstallationen. Für die Sanierung und Erweiterung der Halle und der westlichen Anbauten oder für einen Neubau sei ein Projekt auszuarbeiten, das die Bedürfnisse der turnenden Vereine mitberücksichtigt, lautet das Begehren. Doch mit der Sanierung alleine wäre es nicht getan, denn verschiedene Ballspielarten können nicht wettkampf- beziehungsweise meisterschaftsmässig ausgetragen werden, weil die Halle zu klein dimensioniert ist. Selbst Projektbegleiter Daniel Zehnder rät von einer Vergrösserung der bestehenden Halle im Sinne eines Umbaus und/ oder einer Erweiterung ab: «So ein Unterfangen ist bautechnisch und wirtschaftlich überhaupt nicht sinnvoll. Es gibt nur eines: Abbruch der Turnhalle und Realisierung eines Neubaus an derselben Stelle.»

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