Rheinfelden

Nach turbulentem Start ist die Nachfrage nach Betten im Zentrum Salmenpark gross

Das Wohn- und Pflegezentrum Salmenpark hat seine Start-Turbulenzen überwunden, der Geschäftsführer ist mit der Entwicklung zufrieden.

Das Wohn- und Pflegezentrum Salmenpark hat seine Start-Turbulenzen überwunden, der Geschäftsführer ist mit der Entwicklung zufrieden.

Nur zehn von 101 Betten sind im Rheinfelder Wohn- und Pflegezentrum noch frei. Nun will der Geschäftsführer stärker Teil der Stadt werden.

Seit gut einem Jahr ist das Wohn- und Pflegezentrum Salmenpark in Rheinfelden in Betrieb. Wie Geschäftsführer Hans-Peter Eckstein auf Anfrage sagt, ist die Bilanz erfreulich. Letzte Woche konnte gemäss Eckstein bereits das 91. Pflegebett besetzt werden. Insgesamt bietet das Wohn- und Pflegezentrum Platz für 101 pflegebedürftige Menschen – 24 dieser Plätze sind dabei in der geschlossenen Demenzabteilung angesiedelt.

Sogar komplett vermietet sind die 26 angegliederten Alterswohnungen. Die Nachfrage nach Wohnungen sei sehr gross, «weil das Angebot den Menschen ermöglicht, ihre selbstständige Wohnform weiterhin zu leben, bei Bedarf aber von unseren Dienstleistungen oder der internen Spitex Gebrauch zu machen», erklärt Eckstein.

Turbulenzen überwunden

Der Start verlief allerdings nicht ganz reibungslos. Erst wurde den Medien ein anonymes Schreiben zugespielt, in dem von zu wenig Pflegepersonal die Rede war. Später trennte sich die Wohn- und Pflegezentrum Salmenpark AG wegen unterschiedlichen Auffassungen über die weitere Führung des Wohn- und Pflegezentrums von der ersten Geschäftsführerin. Erst Mitte August trat Hans-Peter Eckstein seine Stelle als neuer Geschäftsführer an. Die Turbulenzen aus der Anfangszeit seien überwunden, sagt er heute. Einen so grossen Betrieb aufzubauen, sei allerdings immer anspruchsvoll für alle Beteiligten. «Was uns stolz macht, ist, dass die starke Nachfrage unsere Erwartungen bei weitem übertroffen hat.» Weiter sei es gelungen, den Bewohnern aus dem Alters- und Pflegeheim Kloos sowie aus der Region ein neues Zuhause zu schaffen, in dem sie sich wohl fühlen.

«Teil von Rheinfelden werden»

Trotz der positiven Bilanz habe der junge Betrieb aber noch viele Aufgaben vor sich, betont Hans-Peter Eckstein. Der Salmenpark soll etwa «noch mehr als bisher, Teil von Rheinfelden werden und sein». Dazu will das Wohn- und Pflegezentrum die Freiwilligenarbeit verstärkt fördern, «weil heute doch eine grosse Anzahl unserer Gäste aus verschiedenen Gründen nicht oft Besuch haben. Mit Freiwilligen kommt das Leben von Rheinfelden etwas mehr zu ihnen», so Eckstein. Nicht zuletzt deshalb feiert das Wohn- und Pflegezentrum am 13. Mai – «leicht verspätet» – seinen ersten Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür.

Derzeit 93 Mitarbeiter

Und noch ein weiteres Ziel nennt Eckstein: «Wir wollen das, was wir bisher geschafft haben, konsolidieren und dank der guten Bettenbelegung daran arbeiten, die Teams zu formieren sowie noch mehr Stabilität und Ruhe reinzubringen.» Denn wie beinahe überall in der Schweiz sei auch im Salmenpark die Fluktuation bei Pflegemitarbeitenden verglichen mit anderen Branchen relativ hoch. Dennoch habe es bislang «keine nennenswerten Probleme» bei der Besetzung von offenen Stellen gegeben.

Aktuell arbeiten gemäss Hans-Peter Eckstein 93 Mitarbeiter im Wohn- und Pflegezentrum Salmenpark. «Wir sind aber kontinuierlich daran, weitere Mitarbeitende zu rekrutieren», so Eckstein. Aufgrund der Nähe zur deutschen Grenze «ist der Salmenpark natürlich auch eine beliebte Arbeitsstätte für unsere deutschen Nachbarn».

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