Fricktal

Nach tödlichem Arbeitsunfall eines Gemeindearbeiters: «Das ganze Dorf trauert»

Ein Mitarbeiter der Gemeinde Stein stirbt bei einem Arbeitsunfall.

Unzählige Blumen, Kerzen und Fotos zeugen am Rheinufer bei Stein vom tragischen Unfall, der sich hier, unmittelbar unterhalb der alten Rheinbrücke, ereignet hat. Am Freitag, kurz nach 15 Uhr, geriet ein Fahrzeug des Werkhofs ausser Kontrolle, rutschte das Flussbord hinunter und landete im Rhein. Dabei wurde der Lenker, ein 26-jähriger Mitarbeiter der Gemeinde, mitgerissen. Er erlag noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Beim Verunfallten handelt es sich um den Brunnenmeister der Gemeinde. Erst im vergangenen Jahr hatte er die entsprechende Ausbildung abgeschlossen. Der Mann hatte am Rheinuferweg gemäss ersten Erkenntnissen Bauarbeiten ausgeführt, als es zum Unfall kam. Erst vor kurzem war in diesem Rheinabschnitt unter anderem eine Badetreppe errichtet worden. Die Unfallursache ist laut einer Mitteilung der Aargauer Kantonspolizei noch unklar. Sie hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Abgeklärt werde unter anderem, wie das Fahrzeug ins Rutschen geriet, sagt Aline Rey, Sprecherin der Kantonspolizei, gegen über dem Regionalsender Tele M1. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, hat die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg zudem eine Strafuntersuchung eröffnet.

Gemeindearbeiter stürzt mit Fahrzeug in Fluss und verunglückt tödlich (Tele M1, 4.7.2020)

Gemeindearbeiter stürzt mit Fahrzeug in Fluss und verunglückt tödlich

In Stein ereignete sich am Freitag ein tödlicher Arbeitsunfall. Ein 26-jähriger Gemeindearbeiter rutschte mit seinem Fahrzeug einen Abhang hinunter und stürzte in den Rhein.

Mitarbeitende werden am Montag informiert

Bei der Gemeinde Stein reagiert man geschockt auf den Unfall. «Das ganze Dorf ist schwer getroffen und trauert. Im Namen der Gemeinde und aller Mitarbeitenden sprechen wir den Angehörigen und Freunden des Verunfallten unser tief empfundenes Beileid aus», sagt Gemeindeammann Beat Käser gegenüber der AZ. Der Gemeinderat habe gemeinsam beschlossen, die Mitarbeitenden am Montag genauer zu informieren und mit ihnen über das Geschehene zu sprechen, gemeinsam zu trauern. Die Kanzlei bleibt daher vorübergehend geschlossen. (nbo)

Polizeibilder vom Juli

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