Laufenburg
Nach der Siegesserie kommt der erste Dämpfer

Die Volleyballer von Smash 05 verlieren gegen Servette Star-Onex mit 3:2 – und das trotz zweimaliger Satzführung.

Melanie Kägi
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Gegen Genf blieb den Spielern von Volley Smash 05 (hinten) das Nachsehen.

Gegen Genf blieb den Spielern von Volley Smash 05 (hinten) das Nachsehen.

zvg

Die Favoritenrolle mochte sich kein Team zustecken. Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten gewann die bisherigen NLB-Playoff-Spiele ohne Mühe, Servette Star-Onex seinerseits schlug vergangenes Wochenende Volley Schönenwerd – also jenen Gegner, gegen den die Fricktaler schon zweimal verloren hatten.

Am Samstag trafen nun die beiden Teams und Tabellennachbarn in der Sporthalle Blauen in Laufenburg aufeinander – wer als Sieger vom Feld ging, eroberte den vierten Tabellenrang. Tatsächlich aber gelang es dem Heimteam für einmal nicht, das Publikum zu begeistern.

Zu viele Ungenauigkeiten

Auf beiden Seiten führten Ungenauigkeiten und Abstimmungsprobleme immer wieder zu Notlösungen im Angriff. Die Fehlerquote war in allen fünf Sätzen hoch. Die Genfer beanspruchten dabei mehrmals viel Glück, denn immer wieder spielten sie längst verlorene Bälle übers Netz.

Im ersten Durchgang war Captain Stjepan Grgic, der auch zum «Beck Maier Man of the Match» gewählt wurde, derjenige, der die meisten Punkte für das Heimteam machte. Der erste Durchgang war es auch, in dem die Fricktaler noch einigermassen überzeugend spielten. Den Satzball verwerte Grgic mit einem Block zum 25:21.

Viele Führungswechsel

Im zweiten Umgang wechselten die Romands ihren Zuspieler. Genf wurde nun stärker. Laufenburg-Kaisten zeigte zwar einige spektakuläre Ballwechsel, machte aber selten den Punkt. Genf nutzte das gekonnt aus und sicherte sich Durchgang zwei (19:21).

Verrückt verlief der dritte Satz. Nun galt die Devise: Wenn es mit schönem Spielen nicht klappt, dann halt mit Gewalt. So haute Grgic den Ball auf rund vier Meter runter und Severin Hekele machte gar ein Service-Ass. Die Fricktaler siegten schliesslich 25:22.

Chancen nicht genutzt

In Satz vier schien der Sieg auf sicher. Laufenburg-Kaisten legte auf 7:2 vor, Genf kassierte bei 15:13 eine rote Karte, folglich wurde noch ein Punkt aufs Konto der Fricktaler geschrieben. Aber die Annahme wurde deutlich schlechter und auch im Angriff waren die Spieler inkonsequent. Coach Mike Fehlmann: «Der vierte Satz war eng umkämpft und ging durch einen unnötigen Eigenfehler von uns an Servette. Es lag an der Konzentration.»

Satz fünf war dann ein Ebenbild des vierten Umgangs. Laufenburg-Kaisten hatte die Chance, den Sieg zu holen, nutze aber keine. 17:15 ging der letzte Satz an die Romands. «Wir haben über die Aussenposition keine Punkte gemacht, das war der Unterschied», fasste Spielertrainer Lucian Jachowicz zusammen. «Wir waren nicht in der Lage, den Block des kleinen Zuspielers des Gegners zu nutzen.» Nach dem ersten Dämpfer in den Playoffs geht es für Volley Smash 05 am 27. Februar auswärts gegen SV Mizuno Olten weiter. (AZ)

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