Frick
Nach dem Auszug wird das alte Gemeindehaus saniert – und dann zum Polizeiposten

Das neue Gemeindehaus kann Mitte August bezogen werden. Danach wird das alte Gebäude saniert. Hier ziehen Ende 2017 die beiden Polizeikorps ein.

Thomas Wehrli
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Alt und neu: Das alte Gemeindehaus (links) wird nach dem Umzug der Verwaltung in den Neubau (rechts) saniert und umgebaut. Thomas Wehrli

Alt und neu: Das alte Gemeindehaus (links) wird nach dem Umzug der Verwaltung in den Neubau (rechts) saniert und umgebaut. Thomas Wehrli

«Wir sind auf Kurs», freut sich Gemeindeschreiber Heinz Schmid. «Wir», das ist die Gemeinde Frick, die für knapp 12 Millionen Franken ein neues Gemeindehaus baut. Der Kurs besagt: Der Neubau soll bis im Augst bezugsbereit sein. «Das können wir einhalten», erklärt Schmid. «Mitte August zügelt die Verwaltung vom alten ins neue Gemeindehaus.» Derzeit läuft im Neubau der Innenausbau auf Hochtouren und bald starten die Umgebungsarbeiten.

Der alte Standort wird laut Schmid bis im September vollständig geräumt sein. Wie es sich im neuen Gebäude arbeitet, will der Gemeinderat der Bevölkerung mit einem Tag der offenen Türe zeigen – «im September, wenn alles richtig läuft», sagt Schmid.

Umbau kostet drei Millionen

Die beiden alten Gebäude, die zusammen das heutige Gemeindehaus bilden, werden anschliessend saniert und umgebaut. Dafür hat die Gemeindeversammlung im Juni 2013 – zeitgleich mit dem Kredit für das neue Gemeindehaus – einen Betrag von knapp drei Millionen Franken gesprochen. «Der Umbau startet im Oktober und soll bis im Dezember 2017 abgeschlossen sein», führt Schmid aus.

Dann werden die beiden Polizeikorps – die Kantonspolizei und die Regionalpolizei Oberes Fricktal – ihren Sitz von der Hauptstrasse 41, dem ehemaligen Gebäude der Allgemeinen Aargauer Ersparniskasse, ins ehemalige Gemeindehaus verlegen.

Dazu braucht es nach dem Umbau noch einen Mieterausbau. Dafür beantragt der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung vom 24. Juni einen Kredit über 1,29 Millionen Franken. «Die Gemeinde Frick finanziert den Ausbau lediglich vor», erklärt Schmid. Getragen werden die Kosten von den beiden Polizeikorps. Der Kanton wird den Anteil der Kantonspolizei von 636 000 Franken nach Baufortschritt – also etappiert – bezahlen.

Die 21 Vertragsgemeinden der Regionalpolizei haben die verbleibenden 651 000 Franken an ihrer Sitzung vom 26. April einstimmig genehmigt. Die Gemeinden werden den Betrag – inklusive der Zinskosten von einem Prozent für die Aufnahme des Fremdkapitals durch die Gemeinde Frick – via Betriebsrechnung über den Zeitraum von zehn Jahren amortisieren.

Dass der Mieterausbau nun doch teurer kommt als 2013 angenommen (damals ging man zuerst von 1,3 Millionen Franken aus, konnte die Kosten dann aber dank Sparmassnahmen auf 850 000 Franken senken), liegt an der veränderten Sicherheitslage in Europa und in der Schweiz. Diese führte dazu, dass die Sicherheitsstandards bei der Polizei massiv erhöht und die 2013 gestrichenen Massnahmen wieder in den Kostenvoranschlag aufgenommen werden mussten.

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