«Ich war schockiert!» Das ist die Reaktion von Schupfarts Schulleiter Wanja Parisi auf das Abstimmungsresultat vom letzten Sonntag.

Die Stimmbürger von Schupfart haben das Referendum für eine Pensenerhöhung des Schulleiters und des Schulsekretariats abgelehnt und damit Parisi hart vor den Kopf gestossen.

Er sagt, das Abstimmungsergebnis sei für ihn vernichtend. Seit vier Jahren hat er eine 25-Prozent-Anstellung als Schulleiter in Schupfart.

Ein Pensum, das laut Parisi sehr schnell aufgebraucht sei. «Im Durchschnitt habe ich rund 40 Prozent gearbeitet.»

Die Pensenerhöhung um fünf Prozent wäre für Parisi darum vor allem ein Zeichen gewesen, dass seine Arbeit in der Schule geschätzt wird. Da dies nicht der Fall sei, zieht der Schulleiter jetzt die nötigen Konsequenzen: Er kündigt.

Lehrerschaft bedauert Entscheid

«Ich habe meine Arbeit immer gern gemacht und mich mit Herzblut für die Schule eingesetzt», so Parisi.

Dass dies offenbar von der Bevölkerung nicht geschätzt werde, sei für ihn ein Tiefschlag.

Auch die Lehrerschaft in Schupfart sei über das Abstimmungsresultat sehr enttäuscht und bedauert den Abgang von Parisi. Dieser findet es aber wichtig, ein Zeichen zu setzen.