Streng sei es gewesen und Substanz habe es gekostet, sagt Walter Marbot im Rückblick auf das erste Festwochenende des sechstägigen kantonalen Musikfestes, an dem 3000 Musikanten aufspielten. Doch für den OK-Präsidenten von «Ohren auf!» war es die Mühe allemal wert.«Die Stimmung war ausgelassen und die vielen positiven Rückmeldungen von den Zuschauern und Musikanten zeigen, dass das Festkonzept den Erwartungen standgehalten hat», resümiert Marbot. Vor allem der eng gehaltene Perimeter des Festgeländes mit den vielen nahe beieinanderliegenden Festbeizli und Spiellokalen sei auf positive Resonanz gestossen.

Besonders viele Zuschauer hätten am Samstag und Sonntag die 250 Meter lange Marschparade-Strecke an der Baslerstrasse gesäumt und den Musikvereinen eine tolle Kulisse geboten. Aber auch die fünf Spielorte auf der Eventbühne in der Burgmattstrasse, dem Pontonierdepot, in der Stadthalle, der Turnhalle Burgmatt und der katholischen Kirche seien gut besucht gewesen. «10 000 der 20 000 Tombola-Lose wurden verkauft und die Vereine, welche die Festbeizli betreiben, sind alle mit ihrem Umsatz zufrieden gewesen», erzählt Marbot.

Am Sonntagabend, als das erste Festwochenende ausgeklungen ist, hiess es dann erst einmal, den Abfall vom Festgelände zu beseitigten und das Schulhaus zu reinigen. Marbot und die anderen OK-Mitglieder werden die Tage bis zum Freitag – dann beginnt das zweite Festwochenende – nutzen, um ihre Akkus wieder zu laden. «In den festfreien Tagen werden wir uns aber auch zusammensetzen und analysieren, wo es Optimierungsbedarf gibt.»

Polizei musste nicht eingreifen

Ein kleines Verkehrschaos habe es am Samstagvormittag gegeben, als einige Autos und Lastwagen durch Laufenburg fahren wollten, die Basler-/Winterthurerstrasse jedoch aufgrund des Paradewettbewerbes gesperrt wurde. «Es bildet sich ein kleiner Stau, der sich jedoch schnell wieder aufgelöst hat», sagt Marbot. Der Verkehrdienst lotste die Autos und Lastwagen während der Sperrung via Hintere Bahnhofstrasse durch Laufenburg. «Wir empfehlen für das kommende Festwochenende, Laufenburg mit dem Auto zu meiden, wenn es nicht unbedingt sein muss», sagt Werner Bertschi, Chef der Polizei Oberes Fricktal. Die Regionalpolizei markierte während des Festwochenendes Präsenz, eingreifen musste sie jedoch nicht. «Es war ein ruhiges Fest», so Bertschi.