Mumpf

Mumpfer Jugendliche setzen sich für die Natur ein

Seit 4 Jahren findet jeweils im März der Naturtag am Oberstufenzentrum in Mumpf statt. An diesem Tag engagieren sich die Schülerinnen und Schüler in 25 Projektgruppen für die Natur.

Die grosse Zahl der Projekte kam auch dieses Jahr nur dank der vielen freiwilligen Hilferinnen und Helfer aus den beteiligten Gemeinden zustande. Die meisten Gruppen arbeiteten im Freien und verteilten sich in den Gemeinden Mumpf, Obermumpf, Schupfart und Wallbach.

Die Aufgaben waren vielfältig, zum Beispiel beim Littering-Einsatz, beim Bäumeaufräumen am Rheinufer, bei der Waldrandpflege und dem Nistkastenreinigen.

Auch im Schulhaus gab es einiges zu tun. Eine grosse Küchenmannschaft war verantwortlich für das Mittagessen, ein Osterbaum wurde in der Eingangshalle dekoriert und die grossen Fensterscheiben mit CDs behängt – zum Schutz der Vögel. Der Naturtag bot auch dieses Jahr ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis für alle Beteiligten.

In Mumpf stellte eine Gruppe von 3.- bis 5.-Klässlern kleine Futterstellen für Vögel her. Am Nachmittag säuberten ein paar Schüler die Vogelkästen von aussen und innen, damit die nächste Vogelfamilie einziehen konnte. Die anderen Schüler bauten eine Wildbienen-Beobachtungsstation. Alle hoffen, dass die Vögel schon bald in die sauber geputzten Häuschen einziehen werden.

Schweine gefüttert, Stall gereinigt

Beim Projekt «Arbeiten auf dem Bauernhof» in Obermumpf ging es darum, Schweine zu füttern, den Stall zu reinigen, Milchfässer zu putzen und zu füllen. Die Beteiligten äusserten sich positiv zur Arbeit.

Eine Schülergruppe hatte den Auftrag, in Schupfart gemeinsam mit den Naturschützern die Bäume oberhalb der Kapelle zu beseitigen. Die dünnen Äste wurden zu einem riesigen Haufen aufgeschichtet. Dieser dient nun als Unterschlupf für kleine Waldbewohner. Die dickeren Äste wurden zu Brennholz verarbeitet.

In Wallbach war eine Gruppe im Kiesholzhof bei Familie Obrist. Zwei Schülerinnen versorgten die Kälber. Ebenfalls in Wallbach befand sich das Projekt des Naturschutzes. Dort waren die Schülerinnen und Schüler damit beschäftigt, einen Teich anzulegen. Das Ausheben der dafür benötigten Grube war ziemlich anstrengend.

Schliesslich wurden auch noch Steine zusammengetragen für den Bau einer Reptilienburg. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich, dass sie den Tieren auf diese Weise ein Refugium zur Verfügung stellen können, wie sie im Rahmen einer kleinen Umfrage festhielten. (bm)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1