Mumpf
Abgebranntes Gartenhäuschen: Polizei fahndet nach möglichen Verdächtigen

Die Polizei geht davon aus, dass der Brand von Samstagnacht, bei dem mehrere tausend Franken Sachschaden entstanden ist, durch Feuerwerk verursacht wurde. Zeugen beobachteten beim Tatort Jugendliche. Auch andernorts kam es zu Vorfällen durch Feuerwerk.

Dennis Kalt
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In der Nacht auf Samstag brannte eine Gartenhütte an der Mumpfer Hauptstrasse lichterloh. Die Polizei ermittelt.

In der Nacht auf Samstag brannte eine Gartenhütte an der Mumpfer Hauptstrasse lichterloh. Die Polizei ermittelt.

Zvg

Vollständig nieder brannte in der Nacht auf Samstag ein Gartenschopf an der Mumpfer Hauptstrasse. Nur das rasche Eingreifen der Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude. Es entstand ein Schaden von mehreren tausend Franken. Wie eine Anwohnerin gegenüber Tele M1 berichtete, habe sie kurz vor dem Brandausbruch Jugendliche gesehen, die mit Feuerwerk spielten. Eine andere Zeugin berichtete von Jugendlichen, die wegrannten.

Die Polizei fahndete nach möglichen Verdächtigen, konnte jedoch keine solche mehr antreffen, berichtet Bernhard Graser, Sprecher der Kantonspolizei. Er schiebt nach:

«Aufgrund der Umstände steht im Vordergrund, dass der Brand durch Feuerwerk verursacht wurde.»

Die Verursacher seien allerdings nach wie vor unbekannt. Entsprechende Ermittlungen seien im Gang. Hinweise nimmt die Polizei unter der Nummer 062/871'13'33 entgegen.

Verdächtige Beobachtung: Haben Jugendliche in Mumpf einen Schuppen angezündet?

Tele M1

Darüber hinaus – soweit der Polizei bekannt – führte über das Wochenende einzig ein verirrtes Feuerwerk in Buchs zu einem Kleinbrand. So detonierte am späten Abend des 1. August eine Rakete auf einem Balkon und setzte das Gartenmobiliar in Brand. Anwohner, so Graser, könnten jedoch das Feuer löschen, bevor grösserer Schaden entstand.

Ein brennendes WC und gesprengte Briefkästen

Auch verzeichnete die Kantonspolizei Aargau etliche Vorfälle, hinter denen ein Vorsatz stand. Graser: «Dies umfasst beispielsweise ein in Brand gesetztes Baustellen-WC in Aarau sowie rund ein Dutzend gesprengte Briefkästen.» Meldungen über verletzte Personen lagen nicht vor.

Um Verletzungen und Brände zu vermeiden, rät die Kantonspolizei, beim Abbrennen von Feuerwerk die abgedruckten Sicherheitsvorschriften stets zu beachten. «Zudem sollten Raketen und dergleichen nie in unmittelbarer Nähe von Gebäuden abgefeuert werden», sagt Graser. Auch sei beim Abrennen von Feuerwerk grösstmögliche Rücksicht auf Tiere zu nehmen.

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