Hornussen
Müliberg soll erschlossen werden

Für das Grundstück Müliberg, das im Besitz der Gemeinde Hornussen ist und das langfristig überbaut werden soll, besteht ein Gestaltungsplan. In diesem ist unter anderem festgehalten, dass die längere Gebäudeseite parallel zum Hang anzuordnen sei.

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Hornussen (links im Vordergrund).

Hornussen (links im Vordergrund).

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Im Rahmen der Planung habe sich nun aber gezeigt, dass mit einer Ausrichtung quer zum Hang eine gute Einpassung ins Dorfbild und eine höhere Durchlässigkeit erreicht werden könne, schreibt der Gemeinderat in der Botschaft zur Gemeindeversammlung. Er beantragt deshalb eine Änderung der Bau- und Nutzungsordnung und die Streichung der Vorgabe der Ausrichtung.

Gleichzeitig beantragt er einen Verpflichtungskredit von rund 1,8 Millionen Franken für die Erschliessung des Mülibergs. Diese muss vom Grundeigentümer – also der Gemeinde – getragen werden. «Im Anschluss sind die Kosten beim Verkauf der Parzellen auf die Käuferschaft abzuwälzen», heisst es in der Botschaft. Die 1,8 Millionen sind eine Kostenschätzung der Verwaltung, deren Kostengenauigkeit «nicht wirklich verbindlich ist», wie die Verwaltung in der Botschaft anmerkt.

Aus verschiedenen Gründen – Wünsche des betroffenen Landwirts, unerwartete Mehrarbeiten, zusätzliche Aufträge – braucht es bei Flurstrassensanierungen Nachtrags- oder Zusatzkredite. Der finanziell grösste Brocken ist dabei ein Zusatzkredit von 50 000 Franken, da bei einer Hofzufahrt Kofferung und Belag sehr hohe Werte an polyzyklischen aromatischen Kohlewasserstoffen enthalten und fachmännisch entsorgt werden müssen. Einen weiteren Nachtragskredit von 18 000 Franken braucht es für den Ausbau der Räumlichkeiten der Militärunterkunft für eine Kindergartenabteilung. Mit dem Nachtragskredit sei auch gewährleistet, «dass für kleine Anpassungen und Änderungen bis Ende Jahr noch etwas an finanzieller Reserve vorhanden ist». (mf)

Gemeindeversammlung: Mittwoch, 22. November, 20.15 Uhr, Turnhalle