Münchwilen
Gemeinderat Roland Oeschger ist abgewählt

Neben drei Bisherigen schafften Patrick Geiger und Åsa Müller die Wahl in den Münchwiler Gemeinderat. Auch die Ammann- und Vizeammannwahlen waren jeweils eine klare Sache.

Thomas Wehrli
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Roland Oeschger gelang der Einzug in den Gemeinderat nicht.

Roland Oeschger gelang der Einzug in den Gemeinderat nicht.

Zvg / Aargauer Zeitung

Das Spitzenresultat in Münchwilen erzielte keiner der Bisherigen, sondern der neu Kandidierende Patrick Geiger mit 267 Stimmen. Mit sehr guten Resultaten wurden zudem die drei Bisherigen Bruno Tüscher, Fabian Bianchi und Florentina Mallaku im Amt bestätigt.

Zweikampf zwischen Roland Oeschger und Åsa Müller

Um den fünften Sitz hingegen kam es zu einem Zweikampf zwischen dem Bisherigen Roland Oeschger und Åsa Müller, der in einem Fotofinish zugunsten von Müller endete. Sie kam auf drei Stimmen mehr als Oeschger – und landete mit 140 Stimmen zudem punktgenau auf dem für das absolute Mehr notwendigen Wert. Nicht gewählt wurde neben Oeschger auch Frank Glienke.

Bruno Tüscher klar als Gemeindeammann bestätigt

Eine klare Sache waren die Ammann- und Vizeammannwahlen. Der amtierende Ammann und FDP-Grossrat Bruno Tüscher wurde deutlich im Amt bestätigt. Er erzielte 192 Stimmen. 68 Stimmen bekam der neue Gemeinderat Patrick Geiger, der gar nicht als Ammann kandidierte – ein deutliches Zeichen. Deutlich wiedergewählt wurde auch der bisherige Vizeammann Fabian Bianchi. Er erzielte – bei einem absoluten Mehr von 141 Stimmen – deren 195. Mehr als zehn Stimmen erhielt zudem Geiger (44).

Grosse Freude bei Patrick Geiger

Gross ist die Freude bei Patrick Geiger über das Glanzresultat. «Ich bin glücklich, dass ich das Vertrauen der Bevölkerung habe», sagt er zur AZ. Er hätte selber nicht damit gerechnet, dass er zum Stimmenüberflieger wird. Sein gutes Wahlresultat führt er vor allem darauf zurück, dass er sich in den letzten Jahren stark im Dorf engagiert hat. Ebenfalls sehr zufrieden mit dem Wahlresultat ist Åsa Müller, die sich wie Geiger über das Vertrauen der Bevölkerung freut. Sie habe damit gerechnet, dass es knapp werde – dass sie es nun geschafft hat, «freut mich wahnsinnig».

Die Wahlbeteiligung lag bei 52,4 Prozent. Dieser hohen Beteiligung ist sicher auch zu verdanken, dass kein zweiter Wahlgang nötig ist – bei sieben Kandidierenden keine Selbstverständlichkeit. Das weiss auch der alte und neue Gemeindeammann, Bruno Tüscher. Er rechnete mit einem zweiten Wahlgang und ist nun froh, dass es diesen nicht braucht und bereits im ersten Wahlgang alles entschieden ist. «Das ermöglicht es uns, bereits jetzt mit der Planung der neuen Legislatur zu beginnen.»

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