Sicherheit
Möhlin macht die Zebrastreifen sicherer – mit besserer Beleuchtung

Die Gemeinde Möhlin saniert insgesamt 47 Fussgängerstreifen. Die Arbeiten werden in zwei Etappen ausgeführt und kosten 340 000 Franken. In erster Linie wird die Beleuchtungssituation bei den Fussgängerstreifen verbessert.

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Möhlin saniert insgesamt 47 Fussgängerstreifen (Symbolbild).

Möhlin saniert insgesamt 47 Fussgängerstreifen (Symbolbild).

Christoph Neuenschwander

2012 wurde die Sicherheit sämtlicher Fussgängerstreifen in Möhlin bezogen auf Sichtverhältnisse, Ausleuchtung, Signalisation, Markierung und Lage überprüft. Als Grundlage dienten die Richtlinien und Merkblätter der Abteilung Tiefbau des Kantons Aargau.

Die Abteilung Tiefbau hatte im Rahmen des Handlungsprogramms «Fussgängerstreifen 2012» insgesamt 1500 Fussgängerstreifen und 100 Querungsstellen im Aargau auf ihre Sicherheit überprüft und bei 50 Stellen dringenden Handlungsbedarf festgestellt. Auf der Liste befand kein Zebrastreifen in Möhlin. Der Gemeinderat beschloss aber 2013 auf Antrag der Verkehrskommission, die Mehrheit der 57 Fussgängerstreifen in Möhlin nach den neuen Richtlinien des Kantons zu sanieren.

Die Sanierungsarbeiten wurden in zwei Etappen auf 2014 und 2015 aufgeteilt. Die Sanierungsarbeiten der ersten Etappe starten am 11. August und werden durch das Tiefbauunternehmen Hans Burger und die AEW Energie AG ausgeführt, wie die Gemeinde mitteilt. Die Projektleitung übernimmt die Abteilung Bau und Umwelt in Zusammenarbeit mit der Regionalpolizei.

Die Sicherheitsverbesserungen an Fussgängerstreifen in Möhlin kosten insgesamt 340 000 Franken. In der ersten Etappe saniert die Gemeinde 21 Fussgängerstreifen für 140 000 Franken, in der zweiten Etappe 26 Übergänge für 200 000 Franken. Der Kanton beteiligt sich nicht an den Kosten: Für bauliche Massnahmen sind die Gemeinden zuständig, auch wenn sich der Fussgängerstreifen auf einer Kantonsstrasse befindet.

Nach Angaben der Gemeinde wird in erster Linie die Beleuchtungssituation bei den Fussgängerstreifen verbessert beziehungsweise optimiert. Dies habe vor allem zur Folge, dass zum Teil Kandelaber versetzt werden. Dafür müssen vereinzelt die Gemeindestrassen und Gehwege aufgebrochen werden. Gleichzeitig werden aber auch die Markierungen und die notwendigen Verkehrsschilder ergänzt oder erneuert.

Wichtig für die Fussgängersicherheit sind laut der kantonalen Fachstelle eine gute Erkennbarkeit des Zebrastreifens, eine Sichtzone für Fussgänger und Autofahrer, gesicherte Warteräume, eine Beleuchtung und eine Mittelinsel.

Im Fricktal hat bereits die Gemeinde Frick die Sicherheit an Zebrastreifen erhöht. Die Gemeindeversammlung hatte 2011 dafür einen Kredit in der Höhe von 250 000 Franken gesprochen. An 15 Übergängen im Dorf wurde vor allem die Beleuchtung verbessert. (AZ)