Mit dem ersten Advent beginnt ein neues Kirchenjahr und dieses wurde in den Pfarreien Wegenstetten und Zuzgen mit besinnlichen Gottesdiensten eröffnet. Der Kinderchor Wegenstettertal, geleitet von Thomas und Tanja Sacher-Hürbin, sang sich in Wegenstetten in die Herzen der Gottesdienstbesucher, und in Zuzgen gestalte die Brass Band Zuzgen, unter der Leitung von Lorenzo Pedrocchi, einen festlichen Gottesdienst, den die Mitfeiernden noch lange in Erinnerung haben werden. Es waren an beiden Orten sehr stimmige und schöne Feiern, musikalisch virtuos begleitet an der Orgel von Marcel Bamert respektive Heinz Mangold.

Advent bedeutet Ankunf

In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Alexander Pasalidi, dass Advent «Ankunft» bedeutet und nichts mit dem englischen Wort «Adventure» sprich «Abenteuer» zu tun hat. Für viele aber ist diese Zeit abenteuerlich, weil der Vier-Wochen-Marathon der vielen Weihnachtsfeiern und vor allem der Einkaufstouren beginnt.

Das hat aber nichts mehr mit der eigentlichen Bedeutung von Advent zu tun. Diese Zeit lade vielmehr zur Stille, Ruhe und Besinnung ein, so der Seelsorger. Pfarrer Pasalidi ermutigte, sich stressfrei auf die Ankunft Jesu an Weihnachten vorzubereiten und sinnvolle Adventsmomente zu gestalten, indem man zum Beispiel in der Familie Adventslieder singt, miteinander Advents-«Guetzli» bäckt oder dank eines christlichen Adventskalenders voller Freude Tag für Tag ein Türchen mehr öffnet – bis endlich die Tür aufgeht, durch die Jesus in der Krippe ankommt.

«In der Heiligen Nacht», so Pfarrer Pasalidi, «beschenkt Gott alle Menschen. Entscheidend dafür aber ist es, die eigene Herzenstür für Jesus Christus zu öffnen, dem kostbarsten und wertvollsten Geschenk von Weihnachten».

In Zuzgen offerierte die Kirchenpflege im Anschluss an die Feier einen Apéro mit wärmenden Punsch und feinem Adventsgebäck. (pd)