Im Mittelpunkt der Herbsttagung der Bezirke Rheinfelden und Laufenburg der Pro Senectute Aargau am Donnerstag in Stein stand der Dank an die Mitarbeitenden, die einen gemütlichen Abend mit vielen aktuellen Informationen und einem guten Essen in kollegialer Atmosphäre erleben durften.

Nach der Begrüssung durch Brigitte Rüedin, Bezirksvertreterin Rheinfelden und einem Grusswort von Geschäftsleiter Beat Waldmeier, Aarau, der unter anderem über den neuen Doku-Pass (Patienten-Verfügung und Vorsorgeauftrag) informierte, kam man zum Bericht der Beratungsstellen.

Ganz nach dem Motto «Pro Senectute bringt Bewegung in Ihren Alltag « wurde aufgezeigt, wie wichtig die geistige und körperliche Beweglichkeit im Alter ist und was im Einzelnen konkret von der Pro Senectute und ihren Mitarbeitenden dafür getan wird.

Fit im Alter

Eva Schütz, Stellenleiterin in der Beratungsstelle Laufenburg und Balz Scharf von der Beratungsstelle Rheinfelden machten klar: Bewegung bedeutet neben körperlichen Aktivitäten auch geistige Beweglichkeit und natürlich das «Sich bewegen lassen, etwas zu tun».

In den Bezirken Laufenburg und Rheinfelden gebe es ein reichhaltiges Sportangebot, von der wöchentlichen Fitness, Gymnastikstunden, Wandern, Velo fahren, Tanzen, Aqua-fit und verschiedene Bewegungskurse. Studien würden zeigen, dass sportliche Aktivitäten sich positiv auf die Lebensqualität und Gesundheit im Alter auswirken.

Dasselbe gilt auch für den Erhalt der geistigen Fähigkeiten. Mit Gedächtnistrainingskursen, Demenz-Prävention und vielerlei Weiterbildungskursen (Fremdsprachen, Computer, digitale Fotografie und so weiter) bietet Pro Senectute ein vielseitiges Angebot, um auch im fortgeschrittenen Alter geistig fit zu bleiben.

Die Eingeladenen konnten ihre persönliche geistige Fitness ebenfalls prüfen: Zuerst erhielt man ein «halbes Sprichwort» und konnte sich dann die fehlende Hälfte an den schön gedeckten Tischen suchen und dort Platz nehmen.

Dann war man ein weiteres Mal gefordert, denn die Speisekarten waren ein auf Anhieb unverständlicher Buchstaben-Salat, der entziffert werden musste.

Gutes Arbeitsklima

Balz Scharf betonte, dass man in den Bezirken Rheinfelden und Laufenburg dankbar sein könne, dass man viele gute Mitarbeitende und ein gutes Arbeitsklima habe.

Von einigen Mitarbeitenden hiess es, an der Tagung Abschied zu nehmen. Ihre Tätigkeit wurde verdankt. Erfreulicherweise konnte man auch einige neue Mitarbeitende begrüssen.

Herbstsammlung steht an

Wie in den vergangenen Jahren, wo man ein erfreuliches Sammel-Ergebnis erzielen konnte, wird auch diesen Herbst eine Herbstsammlung durchgeführt. Mit den Worten «Armut ist unsichtbar – Ihre Spende wirkt» bat Adrian Ackermann, Bezirksvertreter Kaisten, die Sammlung aktiv zu unterstützen. Es gäbe auch im Fricktal viele Menschen mit finanziellen Problemen.

Dann kam der gemütliche Teil, beginnend mit Musik von Miriam Crespo & Band und einem ausgezeichneten Essen aus der MBF-Küche, wobei man erst einmal die Speisekarte entziffern musste.

Schnell war man auch im Gespräch mit den Tischnachbarn, und nach dem Motto «Bewegung ist wichtig» wurde in der Folge intensive Mundgymnastik gemacht, was dazu beitrug, dass sich viele näher kennenlernten.

Im Mittelpunkt der Herbsttagung der Bezirke Rheinfelden und Laufenburg der Pro Senectute Aargau in Stein stand der Dank an die Mitarbeitenden.