Schupfart-Festival
Mit der Hebebühne geht der Aufbau schneller

Einen Tag vor dem Festivalauftakt müssen Sound- und Lichttechnik aufgebaut werden. Dabei helfen verschiedene Arbeitsgeräte.

Dennis Kalt
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Josef Beck (l.) und Stefan Müller geben bei den Aufbauarbeiten für das Schupfart-Festival das Kommando an.

Josef Beck (l.) und Stefan Müller geben bei den Aufbauarbeiten für das Schupfart-Festival das Kommando an.

Josef Beck läuft an den mobilen Pissoirs und Toilettenhäuschen vorbei, zeigt auf eine Wiese und schmunzelt: «Die Ersten sind da. Spätesten am Freitagmittag wird es hier voll sein». Eine Handvoll Camper hat bereits am Schupfarter Flugplatz die Zelte aufgeschlagen – rund 100 Meter vom grossen Festzelt entfernt, in dem am Freitagabend «Die Fantastischen Vier», «Nemo» und «Seven» vor gut 5000 Besuchern für Stimmung sorgen werden.

«Einige Camper gehen gar nicht in das Festzelt, weil die bis zu 100 Dezibel laute Musik bis zu ihnen nach draussen dröhnt», sagt Beck, der seit etlichen Jahren für den Aufbau des Schupfart-Festivals verantwortlich ist. Nach all den Jahren können ihn nur noch zwei Faktoren aus der Ruhe bringen: Regen und Unfälle. «Weil wir von beidem verschont geblieben sind, sind wir vor dem Zeitplan», sagt Beck. Wichtig war vor allem, dass am letzten Freitag das Wetter hielt und so das Festzelt innerhalb eines Tages aufgebaut werden konnte.

400 Schaltafeln verlegt

Froh ist Beck, dass er auf Gabelstapler, Teleskoplader und Hebebühnen zurückgreifen kann, welche die Aufbauarbeiten beschleunigen. Diese wurden gestern benötigt, um die Sponsorenbanner unter dem Zeltdach zu befestigen und den Rasen im Festzelt mit 400 Schaltafeln abzudecken. «Mit den Schaltafeln verhindern wir, dass Scherben auf dem Rasen des Flugplatzes zurückbleiben», erklärt Beck.

Auch heute werden die Maschinen wieder zum Einsatz kommen: Zwei Sattelschlepper voll Ton- und Lichttechnik müssen installiert werden. Die 120 Kilogramm schweren Boxen der Soundanlage werden mit dem Gabelstapler angehoben, anschliessend von Helfern aufgetürmt und miteinander verbunden.

Neben den 35 bis 45 Helfern, die wochentags im Einsatz stehen, konnte das Organisationskomitee auch auf Helfer aus dem Dorf zählen, die mit ihren Traktoren unzählige Fahrten machten, um die Festbankgarnituren und viel Mobiliar aus dem eigenen Lager auf das Gelände zu transportieren. «Man merkt, dass das Dorf zusammenhält, um dieses Festival zu stemmen», sagt Stefan Müller, der für den Aufbau von Bühne und Technik verantwortlich ist.