«Die letzten vier Jahre haben wir uns auf uns selber konzentriert. Jetzt möchten wir den Fokus auch nach aussen richten», so der Mettauertaler Gemeindepräsident Peter Weber.

Die Fusionsgemeinde möchte die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden verstärken. «Wir wissen heute nicht, wie es in zehn Jahren im Mettauertal aussieht», so Weber.

Der Mettauertaler Gemeinderat hat deshalb beschlossen, die Gespräche mit den Nachbargemeinden aufzunehmen. Dabei geht es weniger um mögliche Fusionen als vielmehr um ein verstärktes Zusammenarbeiten.

Solche Zusammenarbeiten wären im Bereich Forst, Bauamt oder Soziale Dienste denkbar. Ziel ist es, so Weber, «uns jährlich mit den Gemeindeammännern oder Gemeinderäten von Gansingen, Kaisten, Laufenburg und Schwaderloch zu treffen». Bei den Gesprächen soll es um zukunftsweisende und partnerschaftliche Lösungen gehen.

Entsorgungsstelle Mettauertal

Eine gemeinsame Lösung, von der nicht nur Mettauertal, sondern auch die umliegenden Gemeinden profitieren können, ist die neue Entsorgungsstelle im Ortsteil Etzgen. Die Gemeinde hat die Werkstoffentsorgung ab gestern, 1. Juni, mit der Mittner GmbH geregelt.

Die Baubewilligung für den Ausbau des Firmengeländes ist bereits durch den Mettauertaler Gemeinderat erfolgt. Der endgültige Beschluss liegt aber aufgrund der angrenzenden Kantonsstrasse sowie des Bahntrasses beim Kanton.

Die Glassammelstellen bleiben – ausgenommen von Etzgen (hier befindet sich ja die Entsorgungsstelle Mittner) – in den vier anderen Ortssteilen. Letztmals findet in allen Ortsteil im Spätsommer eine Papiersammlung statt.