Bözen

Mehrfamilienhaus-Brand: War Fahrlässigkeit die Ursache?

Am Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse, in dem am 27. September Feuer ausbrach, waren Umbauarbeiten im Gang, die sich in der Abschlussphase befanden. Zur Frage nach der Brandursache sagt Bernhard Graser von der Kantonspolizei Aargau: «Fest steht, dass der Brand im hölzernen Anbau ausbrach.»

Nach heutigem Ermittlungsstand stehe in Bözen eine Fahrlässigkeit als Brandursache im Vordergrund, fährt Graser von der Kantonspolizei weiter.

Da die Ermittlungen nach wie vor andauern, kann er keine näheren Angaben dazu machen. Auch der grosse Sachschaden, der beim Brand und bei den Löscharbeiten entstand, kann die Kantonspolizei zurzeit noch nicht beziffern.

Die grosse Wohnliegenschaft im Dorfzentrum von Bözen wurde seit einigen Monaten umgebaut und war deshalb noch eingerüstet, als es an jenem Dienstag, um 16.30 Uhr, zum Brand kam. Schon wenige Minuten nach Brandausbruch schossen meterhohe Flammen in den Himmel. Die Feuerwehr, die mit einem Grossaufgebot vor Ort war, hatte den Brand zwar rasch unter Kontrolle, doch ihre Arbeit dauerte bis 1 Uhr nachts.

Besonders gross war die Herausforderung, an alle Brandnester zu gelangen. Dazu wurden viele der neuen Ziegel entfernt und der Dachstuhl aufgesägt. Um 3 Uhr früh musste die kurz zuvor eingesetzte Brandwache einen Alarm auslösen, weil sich wieder Rauch bildete. (CM)

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