Frick
Mehrere Renovationen in Aussicht: Kirchgemeinde legt Geld zurück

Die Reformierten beschlossen an der Budgetgemeinde, den Steuerfussbei 20 Prozent zu belassen – und dies trotz eigentlich guter Finanzlage. Grund dafür ist unter anderem, dass ein Blitz in den Kirchturm eingeschlagen hat, was Mehrkosten verursacht hat.

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Die Reformierte Kirche in Frick – hier trafen sich die 36 Stimmberechtigten.

Die Reformierte Kirche in Frick – hier trafen sich die 36 Stimmberechtigten.

AZ

Patrik Hugo, Präsident der reformierten Kirchenpflege, begrüsste 36 stimmberechtigte Gemeindemitglieder zur Budgetgemeinde der Reformierten in Frick. Manfred Baumann, seit einem Jahr Finanzverwalter der reformierten Kirchgemeinde, erläuterte das Budget 2016 und gab Einblick in seine umfassende Arbeit. Die Kirchgemeinde habe nach wie vor eine gute Finanzlage, sagte Baumann. Wohl gebe es Austritte, aber es zögen auch junge Familien zu.

Blitz beschädigte Uhrwerk

Die Kirchenpflege beantragte trotz guter Finanzen die Annahme des Budgets basierend auf dem unveränderten Steuerfuss von 20 Prozent. Sie begründete diesen Antrag mit einer Reihe von Renovationen, die in der nächsten Zeit an den in die Jahre gekommenen Bauten vorgenommen werden müssten.

Für diese wolle man Rückstellungen von 90 000 Franken ins Budget aufnehmen. Erste Priorität hätten die Fensterfronten am Kirchgemeindehaus, die in einem so prekären Zustand seien, dass die Heizung nicht nur die Innenräume, sondern auch «das Fricktal beheize».

Im Sommer habe zudem der Blitz in den Kirchturm eingeschlagen und das Läut- und das Uhrwerk zerstört. Das verursache Mehrkosten für die Kirchgemeinde.

Beteiligung an Asylunterkunft

Weiter wurde der Beitrag für kirchliche Institutionen um rund 10 000 Franken erhöht und neu ein Posten für Diakonie von ebenfalls 10 000 Franken ins Budget aufgenommen.

Präsident Patrik Hugo teilte zudem mit, dass man sich mit der politischen Gemeinde Frick an einer Asylunterkunft beteiligen wolle und diesbezüglich bereits Gespräche mit Regierungsrätin Susanne Hochuli stattgefunden hätten.

Zum Schluss der Versammlung wurden sowohl Kirchenpfleger Willy Hofmann wie auch Peter Wettstein, Verantwortlicher für die Homepage der Kirchgemeinde, verabschiedet.

Hofmann führte seit Juni 2011 das Ressort «Pädagogisches Handeln». Eine Nachfolge konnte an der Versammlung noch nicht vorgestellt werden. Wettstein ist der Begründer der Homepage und gab nun das Zepter weiter an Walter Preisig.

Als neue Stellvertreterin der Sigristin wurde Rita Probst aus Eiken vorgestellt, die mit Elan die Verantwortung für das Kirchgemeindehaus übernimmt.

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