Gansingen
Mehrere Interessenten möchten im Gebiet Gramet bauen

Für das Bauland im Gebiet Gramet sind einige Bewerbungen eingegangen. Ab Oktober werden dann erste Gespräche und Verhandlungen geführt. Bis Ende Jahr soll der Verkauf abgeschlossen sein.

Marc Fischer
Drucken
Der Gansinger Gemeinderat hat das Bauland im Gebiet Gramet – auf dem Bild oben rechts in der Kurve oberhalb der beiden weissen Flachdach-Gebäude – verkauft. Archiv/zvg

Der Gansinger Gemeinderat hat das Bauland im Gebiet Gramet – auf dem Bild oben rechts in der Kurve oberhalb der beiden weissen Flachdach-Gebäude – verkauft. Archiv/zvg

Im ersten Halbjahr dieses Jahres hat die Gemeinde Gansingen das Gebiet Gramet erschlossen. Nun möchte sie das Bauland verkaufen. Am Sonntag lief die Bewerbungsfrist ab. Wie Gemeindeschreiberin Michelle Obrist auf Anfrage erklärte, sind mehrere Bewerbungen auf der Gemeindekanzlei eingetroffen.

Das erschlossene Gebiet Gramet umfasst drei Bauplätze, die je rund 555 Quadratmeter gross sind. Die genaue Parzellierung ist allerdings noch nicht erfolgt. Das Gebiet war im Rahmen der Revision der Bau- und Nutzungsordnung im Jahr 2009 nach längerem Hin und Her eingezont worden. Nun möchte die Gemeinde das erschlossene Bauland zu einem Quadratmeterpreis von 350 Franken verkaufen. «Der Gemeinderat möchte für eine Überbauung des Landes sorgen und nicht Bauland horten», so Obrist. Das Angebot scheint verlockend zu sein. Wie Obrist weiter ausführte, sind sowohl Bewerbungen von Einheimischen als auch von Auswärtigen eingegangen. Geeignet ist das Bauland gemäss Bau- und Nutzungsordnung für den Bau von Ein-, Zwei- oder Reiheneinfamilienhäusern.

Auflagen für Käufer

Dem Wunsch des Gemeinderates nach einer Überbauung des Landes entsprechend verpflichten sich die Käufer, das Grundstück innert fünf Jahren zu bebauen. Ein unüberbauter Weiterverkauf ist untersagt. Bei Verstoss gegen diese Auflagen würde das Land zum Verkaufspreis wieder an die Gemeinde Gansingen zurückfallen.

Moderates Wachstum

«Gansingen möchte mit diesem Landverkauf eine aktive Baulandpolitik betreiben», erklärte Obrist. «Der Gemeinderat wünscht sich für Gansingen ein moderates Wachstum.» So gesehen sei die Politik gemeindeeigenes Land zu erschliessen und anschliessend zu verkaufen auch eine Art Standortmarketing. Allerdings hat Gansingen neben dem Bauland im Gebiet Gramet keine weiteren erschlossenen Baulandreserven mehr, die an Privatpersonen verkauft werden könnten.

Ziel: Verkauf bis im Dezember

Nachdem nun die Bewerbungsfrist abgelaufen ist, wird der Gansinger Gemeinderat die eingegangenen Bewerbungen prüfen. Ab Oktober werden dann erste Gespräche und Verhandlungen geführt. «Es bleibt das Ziel des Gemeinderates, bis zum Jahresende zu Vertragabschlüssen zu kommen», erklärte Obrist.

Aktuelle Nachrichten