Nun ist klar, was mit dem Areal des abgerissenen Silo-Turms auf der Rückseite des Landi-Ladens in Gipf-Oberfrick passiert. Mehr als ein Jahr, nachdem das ehemalige Getreidesilo am Gerenweg abgerissen wurde, beantragt die Landi Frila Genossenschaft an der Generalversammlung vom 27. März einen Kredit von zwei Millionen für eine Umgestaltung des Areals.

Die Landi Frila plant verschiedene Umbauten und Erweiterungen – sowohl auf der Rückseite als auch auf der Vorderseite des Ladens. Auf der Rückseite soll der bestehende Lagerschopf abgerissen und ein neues Lager errichtet werden. Ausserdem ist eine neue Aussenverkaufsstelle mit direkter Anbindung zum Landi-Laden geplant.

Für die Mitarbeiter und Mieter sowie deren Kunden sollen zusätzliche Parkplätze entstehen. Die bestehenden Mieter – ein Tanzstudio und ein Fitness-Center – erhalten einen neuen Zugang mit einem Lift.

Zusätzliche Parkplätze

Auf der Vorderseite des Landi-Ladens wird der Eingangsbereich neu gestaltet. Der bestehende Aussenverkauf wird aufgehoben und auf die Rückseite des Gebäudes gezügelt. Dadurch entsteht Platz für zusätzliche Parkplätze sowie ein Zugang zu einer neuen Fluchttreppe für das Tanzstudio und das Fitness-Center.

Die geplanten Umbauten und Erweiterungen seien das Resultat einer langen Planung, sagt Geschäftsführer Thomas Tschanz. Zusammen mit einem Architekturbüro und der Gemeinde habe man die Bedürfnisse und Möglichkeiten am Standort in Gipf-Oberfrick abgeklärt und sei zu dieser Lösung gekommen.

«Ziel ist eine Aufwertung sowohl für die Kunden als auch für die Mieter», sagt Tschanz. Besonders der Aussenbereich könne attraktiver gestaltet werden, für die Mitarbeiter entstünden bessere Arbeitsbedingungen.

Schon Ende Jahr fertig?

Genehmigt die Generalversammlung nächste Woche den Kredit über zwei Millionen Franken, so wird bereits Mitte April das entsprechende Baugesuch eingereicht. Und auch danach soll es zügig weitergehen: «Ziel wäre es, dass die Umgestaltung noch in diesem Jahr fertig ist», sagt Tschanz.

Das wäre dann ziemlich genau zwei Jahre, nachdem der alte Siloturm abgerissen wurde.