«Wir sind überwältigt, wie gross das Interesse am Freilichtspektakel im Steinbruch Röt ist», so Oliver Kalt, OK-Mitglied des Freilichttheaters «sMarei». Ein Besuch der Hauptprobe vom Mittwochabend im Steinbruch Röt in Gansingen – Bühne und Kulisse des Theaters in einem – machte deutlich, das Interesse, die spannungsvolle Erwartung wird mehr als erfüllt.

Die tragisch-schöne Geschichte vom Bauernmädchen Marei und vom Zigeunermann Jubbiten wird von den Laiendarstellern der beiden Theatervereine Gansingen und Hottwil eindrücklich erzählt. Die aussergewöhnliche Steinbruchkulisse lässt die Besucherinnen und Besucher des Freilichttheaters in eine mystische Welt voller Zauber, Hexerei und Aberglaube eintauchen. Feurige Darbietungen, funkenbegleitete Hexenritte und rassige Zigeunermusik gehören ebenso zum Spektakel wie melancholisch-traurig anmutende Momente.

Das nach einer Sage verfasste Drehbuch stammt aus der Feder von Thomas Senn, Regie führt Robert Oeschger. Die passende Musik hat Urs Erdin komponiert.

Zusatzvorstellung am 29. August

Ein Stück einzustudieren, das bedingt durch seine nicht alltägliche Bühne – den Steinbruch Röt – allen Beteiligten Grosses abverlangt, stellte vom Aufgreifen der Idee bis zu deren Umsetzung eine Herausforderung dar. Auch von den Kosten her. Die Unsicherheit der Organisatoren – können die geplanten acht Vorstellungen genügend Publikum anziehen – war aber unnötig.

Der Vorverkauf lief so gut an, dass schon nach kurzer Zeit mit dem 21. August eine Zusatzveranstaltung ins Programm aufgenommen werden musste. Auch diese Vorstellung ist begehrt und so hat sich das OK entschlossen, «sMarei» ein weiteres Mal am Mittwoch, 29. August, den Besuchern in der gedeckten Tribüne zu präsentieren.

Reservationen unter www.smarei.ch